BREMEN - BREMEN/DPA/SID/SR - Bei Werder Bremen läuft offenbar die Suche nach einem Nachfolger für den wechselwilligen Torsten Frings. Der derzeit verletzte Kapitän von Eintracht Frankfurt, Jermaine Jones, hat nach eigenen Angaben ein Angebot des Fußball-Bundesligisten vorliegen. Dabei sind die Bremer aber nur einer von drei Interessenten. „Es sind mehrere Vereine im Rennen: Schalke, Stuttgart und Bremen – ich kann mir einen Club aussuchen“, sagte Jones, der die Hessen am Saisonende verlassen will. Der 25-Jährige deutete aber an, dass Schalke 04 sein Wunschkandidat sei. Nach einer Meniskus-Operation ist Jones im Aufbautraining und hofft, am vorletzten Spieltag wieder auflaufen zu können – dann gastiert die Eintracht in Bremen.
Bei Werder ist am Mittwoch Patrick Owomoyela ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Der 27-Jährige hatte sich beim 2:0-Erfolg in Dortmund am vergangenen Sonntag an der Ferse verletzt und musste seitdem pausieren. „Ich hoffe, dass ich am Freitag spielen kann“, sagte Owomoyela mit Blick auf das Bundesliga-Spiel gegen Alemannia Aachen (20.30 Uhr/Weserstadion). Auf jeden Fall fehlen werden Tim Borowski (Außenbanddehnung im Knie) und Per Mertesacker (Reha nach Meniskuseinriss). Weiterhin im Aufbautraining befinden sich Christian Schulz (Muskelverletzung) und Pierre Wome (Fußverletzung).
Die Absage des italienischen Nationalstürmers Luca Toni vom AC Florenz an Bayern München hat beim deutschen Rekordmeister offenbar das Interesse an Werder-Angreifer Miroslav Klose verstärkt. „Rein vom Sportlichen will der FC Bayern viele deutsche Nationalspieler stellen, von daher müssen wir Spieler wie Klose im Auge behalten“, sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. „Und dass ich von ihm viel halte, ist kein Geheimnis. Er ist ein exzellenter Stürmer, er hat alles, was er braucht.“
