BREMEN/WOLFSBURG - BREMEN/WOLFSBURG/DPA/OU - Nationalspieler Torsten Frings ist gestern wieder ins Mannschaftstraining beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen eingestiegen. Der 29-jährige Mittelfeldspieler hat seine Wadenbeinprellung weitgehend auskuriert. Ob er am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr) im Nordderby beim VfL Wolfsburg auflaufen kann, ist aber fraglich.

„Wenn die Schmerzen am Sonnabend so groß sind wie heute, kann ich auf keinen Fall spielen“, sagte Frings. „Aber bis zum Wolfsburg-Spiel sind es ja noch ein paar Tage.“ Er hatte wegen der Verletzung in den beiden vergangenen Bundesligaspielen gegen Bayern München (3:0) und bei Eintracht Frankfurt (1:0) pausiert.

Neben Frings war auch Bremens Innenverteidiger Naldo nach ausgeheilter Nagelbettentzündung wieder mit dabei. Miroslav Klose fehlte dagegen wie schon am Vortag. Der Stürmer leidet weiter unter Knöchelproblemen am rechten Fuß und absolvierte lediglich eine Einheit auf dem Ergometer. „Ich hoffe, dass Klose heute wieder mit der Mannschaft trainiert“, meinte Werder-Trainer Thomas Schaaf.

Unterdessen trafen sich gestern Werders Sportdirektor Klaus Allofs und sein Dortmunder Kollege Michael Zorc erstmals zu Gesprächen über einen möglichen Wechsel von Stürmer Nelson Valdez zum BVB. Der Paraguayer nahm nicht an dem Treffen teil. Ihn vertrat sein Berater Bashtin Osmani. Die Verhandlungen dauern an.

Der VfL Wolfsburg geht derweil gegen die Sperre von vier Spielen für Stürmer Diego Klimowicz vor. Der Einspruch wird am 24. April ab 18 Uhr vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main verhandelt. Der 31-jährige Argentinier war im Spiel gegen den MSV Duisburg (1:1) von Schiedsrichter Lutz Wagner (Kriftel) am 1. April in der 61. Minute nach einem Ellbogencheck am Duisburger Thomas Baelum des Feldes verwiesen worden.