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NWZonline.de Sport Fußball

„Weltspitze nur Frage der Zeit“

01.12.2018

Brest Die Inspiration für seinen Trainer-Job hat sich Henk Groener von Johan Cruyff geholt. Nach dem Vorbild des einstigen Fußball-Weltstars hat der 58-jährige Niederländer die Handball-Frauen seines Heimatlandes vor einigen Jahren in die Weltspitze geführt. Nun soll er dieses Kunststück auch mit der DHB-Auswahl vollbringen.

„Es ist nicht die Frage, ob wir in der Weltspitze ankommen, sondern nur wann und wie“, sagte der Bundestrainer vor dem EM-Auftakt gegen Titelverteidiger Norwegen an diesem Samstag (15 Uhr/Eurosport) in Brest. Für Groener ist es das Turnierdebüt mit den DHB-Frauen, die seit Silber bei der Premiere 1994 auf eine EM-Medaille warten.

Um gegen die hochkarätige Konkurrenz bestehen zu können, hat Groener seinen Spielerinnen vor allem eines eingeimpft: Selbstvertrauen und Lockerheit. Er gibt ihnen mehr Freiräume, spricht viel, ist ein kommunikativer Typ. Ganz so, wie er es einst bei Cruyff beobachtet hat.

Seit einigen Jahren ist Groener Chef der Trainerausbildung am renommierten Johan-Cruyff-Institut in Amsterdam, zu dessen Gründervätern er auch gehört. 2009 übernahm er die „Oranjes“, die damals höchstens Mittelmaß verkörperten. Mit einem intensiven Nachwuchsprogramm und der mittlerweile weltberühmten Handballakademie im kleinen Städtchen Papendal führte er die Niederlande 2015 zu WM-Silber und ein Jahr später ins Olympia-Halbfinale von Rio – und locker vorbei an den Frauen des Deutschen Handballbundes.

Nervös machen lässt sich Groener nicht. „Ich will Europameister werden, aber das wollen 15 andere Trainer auch“, sagte er vor dem Auftakt. Seine Art kommt bei der Mannschaft gut an.

„Henk redet viel mit uns, er bindet uns ein, er will unsere Meinung hören“, sagte Kapitänin Julia Behnke. Die Kreisläuferin gehört neben Angie Geschke vom VfL Oldenburg zu den wenigen Routiniers im Team, das nach der verpatzten Heim-WM 2017 mit dem frühen Aus im Achtelfinale einen Umbruch erlebt hat. Dennoch herrscht Optimismus, auch wenn in der Vorrunde neben Norwegen in dem EM-Fünften Rumänien und dem WM-Viertelfinalisten Tschechien weitere Brocken warten.

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