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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: BVB träumt weiter von Lastwagenfahrt

30.04.2015

München /Dortmund Jürgen Klopp fegte wie ein Derwisch über den Rasen – am versteinerten Pep Guardiola vorbei erst zu seinen Spielern, dann zu den euphorisierten Fans. Borussia Dortmunds scheidender Trainer war außer Rand und Band vor Freude. Das nervenaufreibende 2:0 im Elfmeterschießen beim Fußball-Rekordmeister Bayern München (Endresultat 3:1 n.E.) löste aber auch bei der Mannschaft alle Fesseln. Aus der Kabine drangen überschwängliche Gesänge, und Marco Reus schickte gleich eine Kampfansage an den Finalgegner: „Wir wollen den Pott nach Hause holen.“

Sprüche zum Pokal

„Die Schuld beim Schiri zu suchen, ist ein bisschen Banane. Wenn die Bayern keine Elfer schießen können, müssen sie’s halt üben!“ Sebastian Kehl (Borussia Dortmund) zu den Beschwerden der Münchner über Schiedsrichter Peter Gagelmann.

„Es gibt bessere Momente zum Ausrutschen.“ Philipp Lahm (Kapitän des FC Bayern), der beim ersten Elfmeter den Halt verloren hatte.

„Ich weiß nicht, wie viele Meter ich entfernt stehe, aber ich habe es klar gesehen.“ Manuel Neuer (Torwart FC Bayern) über den vom Schiedsrichter verweigerten Handelfmeter für die Münchner in der zweiten Halbzeit.

Diesem Pott, den es am 30. Mai in Berlin zu gewinnen gilt, kommt diesmal eine in mehrfacher Hinsicht große Bedeutung zu. Dieser Pott könnte die missratene BVB-Saison retten, dieser Pott würde Klopps Traum von einer letzten tosenden Sause am Borsigplatz wahr werden lassen, dieser Pott wäre zumindest noch das Ticket in die Europa League. „Es wäre ein wunderbarer, aber verdienter Abschied“, sagte Sportdirektor Michael Zorc in Richtung des Coaches, der den BVB nach sieben Jahren im Sommer verlässt. Und die Fans wollen dabei sein: Denn schon unmittelbar nach dem Finaleinzug hat in Dortmund der Andrang auf die Tickets eingesetzt. Der BVB rechnet aus Erfahrung mit mehr als 300 000 Kartenanfragen. Für die Finalteilnehmer sind jeweils aber nur rund 21 000 Tickets reserviert.

Die BVB-Profis stimmten sich in T-Shirts mit dem Aufdruck „Berlin, wir kommen“ aufs Endspiel ein. Allen voran Mitch Langerak, der die Westfalen überhaupt in dieses so kuriose Elfmeterschießen brachte. „Du brauchst in so einem Spiel die großen Momente und eine außergewöhnliche Torwartleistung“, betonte Klopp. Sebastian Kehl schob nach, dass der Australier „natürlich unser Held“ gewesen sei, während Langerak selbst fast sprachlos war: „Es ist unglaublich, ich finde gar keine Worte.“

Gar keine Bindung zum Spiel fand aber zunächst der BVB. Der Auftritt wirkte lange wie ein Abziehbild der letzten Monate, er war saft-, kraft- und mutlos. „Die erste Halbzeit war schlecht, der Anfang der zweiten Halbzeit noch viel schlechter. Ab der 70. Minute hat es klick gemacht“, urteilte Zorc. Nach Klopps Ansicht liefen viele Kleinigkeiten schief, auch vor dem Gegentor von Robert Lewandowski (30.). Doch dann kam der Ausgleich von Pierre-Emerick Aubameyang (75.). Es war „die Schlüsselszene, die wir brauchten“, so Klopp.

Und diese Szene führte letztlich zum Elfmeter-Spektakel, bei dem die Münchner komplett versagten und bei der Borussia wenigstens Ilkay Gündogan sowie Kehl die Nerven behielten.

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