Kickers Emden
gewinnt (19.30 Uhr, Friesoyther Straße), ist für die Jadestädter der Weg für die Rückkehr auf Platz eins geebnet. Die Wilhelmshavener treffen ihrerseits am Sonnabend auf den VfR Neumünster (16 Uhr, Jadestadion).Beim BVC sind Ali Göl und Sergej Dikhtjar zwar ins Training zurückgekehrt, ein Einsatz gegen den Spitzenreiter kommt aber wohl zu früh. Die Wilhelmshavener müssen gegen Neumünster weiter auf Sergej Zimin verzichten. Der beste Torschütze der Oberliga hatte sich beim 2:1 gegen Meiendorf an der Achillessehne verletzt.
Einigen Ärger mit dem Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) hat die zweite Mannschaft des FC St. Pauli. Der Oberligist muss 300 Euro Strafe zahlen, weil der Ordnungsdienst der Hamburger „nicht ausreichend Vorsorge“ getroffen hatte. Beim Spiel gegen den SV Meppen vor zwei Wochen (1:0) war aus dem Meppener Fanblock eine Flasche auf das Spielfeld geflogen und hatte den Schiedsrichter-Assistenten nur um einen halben Meter verfehlt.
Eine Etage tiefer tritt Niedersachsenligist VfL Oldenburg am Sonnabend um 16 Uhr beim VfV Hildesheim an. Die Südniedersachsen stehen als Tabellenneunter mit 25 Punkten sechs Plätze besser da als der VfL (20). Bekanntester Akteur bei den Hildesheimern ist Andreas Golombek. Der Abwehrspieler, mittlerweile 36 Jahre alt, spielte in den 90er-Jahren für Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga, außerdem kickte er für Osnabrück, Wattenscheid und Uerdingen in der Zweiten Liga. Thomas Wegmann fällt beim VfL in den nächsten beiden Spielen sicher aus. Der Torhüter zog sich beim 0:0 gegen Lohne einen Innenband-Anriss im Knie zu.
Ebenfalls auswärts antreten muss Ligakonkurrent VfB Oldenburg. Die Truppe von Trainer Uwe Cording spielt am Sonntag um 15 Uhr bei Sachsenross Hannover. Beim VfB gilt es, nach dem 2:4 gegen Bückeburg am vergangenen Wochenende ein wenig Wiedergutmachung zu leisten.
