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NWZonline.de Sport Fußball Internat. Champions League

Basketball: Neuer Wettbewerb zwingt zum Rechnen

24.01.2017

Oldenburg An diesem Freitag wird bei der Auslosung in Genf der erste K.o.-Runden-Gegner der EWE Baskets Oldenburg in der Champions League gezogen. Offen ist dabei noch, für welche Runde der Basketball-Bundesligist einen Kontrahenten zugelost bekommt. Denn erst nach dem letzten von 14 Vorrundenspielen an diesem Dienstag (18 Uhr, kleine Arena) gegen den italienischen Erstligisten Pallacanestro Varese steht fest, ob die Baskets direkt ins Achtelfinale kommen oder in die davor liegende Qualifikationsrunde.

Der Gruppensieg ist nicht mehr möglich, da Spitzenreiter Lyon den bei Punktgleichheit entscheidenden direkten Vergleich gegen Oldenburg gewonnen hat. Die Baskets wären im Falle eines Sieges aber wohl einer der drei besten Gruppenzweiten (aus fünf Gruppen), die neben den fünf Gruppensiegern direkt ins Achtelfinale kommen. Denn mit einem Erfolg gegen Varese hätte Oldenburg (Gruppe C) zehn Siege auf dem Konto, in den Gruppen B und E wird der Gruppenzweite maximal neun Siege verbucht haben.

Theoretisch ist aber auch bei einem Sieg ein Abrutschen möglich. Denn Lyon (bei einer Niederlage in Usak), Oldenburg (bei einem Sieg gegen Varese) und Klaipeda (bei einem Sieg in Radom) könnten am Ende punktgleich sein. Dann würden die Baskets aufgrund des Direktvergleichs dieser drei Teams den dritten Platz belegen. Dann würde die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic am 7./8. (Hinspiele) und 21./22. Februar (Rückspiele) in der Qualifikationsrunde antreten. Bei einem direkten Einzug ins Achtelfinale würden die entsprechenden Partien am 28. Februar/1. März (Hinspiele) und 7./8. März (Rückspiele) stattfinden.

Der komplizierte Modus ist nach Meinung von Jannik Wiggers einer der Gründe dafür, dass Europapokalspiele weniger Fans anlocken als Bundesligaspiele. „Die Champions League ist durch den Streit zwischen den Verbänden ja sehr kurzfristig organisiert worden“, sagt der Vorsitzende des Baskets-Fanclubs „Thunderstorm“: „Der Wettbewerb ist sehr undurchsichtig. Es ist schwer zu verstehen, um was es für das eigene Team gerade geht.“

Grundsätzlich, so Wiggers, seien Europapokalspiele aber eine „super Sache“. Allerdings würden im Falle der Champions League Erwartungen geschürt, die dann nicht erfüllt würden. „Der Name ist mit Blick auf die im Fußball ja sehr populäre Champions League sicherlich nicht zufällig gewählt worden“, sagt der Baskets-Fan: „Es sind aber viele Mannschaften dabei, die sich für so eine Liga eigentlich gar nicht qualifizieren dürften.“ Und dabei nimmt Wiggers das eigene Team nicht aus: „Die Baskets sind in der vergangenen Bundesliga-Saison in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden und spielen nun trotzdem Champions League. Das ist für viele Zuschauer nicht nachzuvollziehen.“

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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