Chemnitz - Fußball-Drittligist Chemnitzer FC wirft Stürmer Daniel Frahn die Nähe zur rechtsradikalen Szene vor und hat sich mit sofortiger Wirkung vom Torjäger getrennt. Der Verein reagierte damit auf das Verhalten von Frahn beim Spiel des CFC am Samstag beim Halleschen FC. „Mit Entsetzen haben wir erkennen müssen, dass sich unser – nunmehr ehemaliger – Mannschaftskapitän Daniel Frahn als großer Sympathisant der rechtsradikalen und menschenverachtenden Gruppierung „Kaotic Chemnitz“ herausgestellt hat und damit großen Schaden für den Verein anrichtete. Es gibt Null Toleranz für dieses Verhalten“, teilte der Verein mit. Der verletzt pausierende Frahn hatte während der Partie in Halle im Gästeblock zwischen CFC-Fans gesessen, die der mutmaßlich rechtsradikalen Szene zugeordnet werden.
Im März war Frahn in der Regionalliga Nordost für vier Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 3000 Euro belegt worden. Er hatte beim 4:4 im Heimspiel am 9. März gegen die VSG Altglienicke nach einem Tor ein T-Shirt mit der Aufschrift „Support your local Hools“ (Unterstütze deine lokalen Hools) hochgehalten. Frahn hatte damals versichert, er sei „kein Nazi“.
