CHEMNITZ - Aufgerüstet, aber abgestürzt: Der 1. FC Heidenheim ist trotz der meisten Zugänge aller Fußball-Drittligisten mit einem völlig verkorksten Auftritt aus der Winterpause gekommen. Beim Chemnitzer FC unterlag das Team 0:3 (0:1).

Dabei hatte es Heidenheims Torwart Frank Lehmann seinem Team auch schwer gemacht. Bereits nach 50 Sekunden holte er Gegenspieler Ronny Förster außerhalb des Strafraums von den Beinen und sah wegen einer „Notbremse“ die Rote Karte.

„Ich bin natürlich bedient, und das Team auch“, ärgerte sich FCH-Trainer Frank Schmidt über die Niederlage. Sein Chemnitzer Kollege Gerd Schädlich zeigte sich erstaunt: „Wir hätten heute wohl auch gegen elf Heidenheimer eine Chance gehabt.“

Der Tabellenzweite SV Sandhausen verlor 1:4 (0:0) bei Darmstadt 98 und ist damit seit vier Spielen sieglos. Auf Platz drei kletterte Aalen durch ein 3:1 (1:1) gegen Arminia Bielefeld. Der VfR profitierte vom 1:1 (1:0) des bisherigen Dritten 1. FC Saarbrücken bei Carl Zeiss Jena.

Im Abstiegskampf auf der Stelle tritt Werder Bremen II. Gegen Rot-Weiß Erfurt kam das Schlusslicht zu einem 1:1 (1:1). Bei den Gästen gab Zugang Marco Engelhardt sein Comeback. Der 31-jährige Ex-Nationalspieler hatte nach einer Tuberkulose-Erkrankung mehr als ein Jahr lang pausieren müssen.

Die geplante Aufholjagd Richtung Aufstiegsplatz verschieben musste der VfL Osnabrück. Das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden musste nach langanhaltenden Regenfällen wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurzfristig abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.