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Fußball Klinsmann neuer USA-Trainer

Thomas Nowag

CHICAGO - Auf den Tag sieben Jahre nach seiner Berufung zum Bundestrainer hat Jürgen Klinsmann ein spektakuläres Comeback gefeiert: Der Weltmeister von 1990 übernahm am Freitag die Nationalmannschaft seiner Wahlheimat USA als Chefcoach. Klinsmann, der mit seiner Familie seit Jahren in Kalifornien lebt, hat beim WM-Achtelfinalisten einen Vertrag unterschrieben und soll am Montag in New York vorgestellt werden. Vertragsdetails wurden zunächst nicht bekannt. Der 108-malige Nationalspieler Klinsmann, zuletzt im April 2009 nach nur zehnmonatiger Tätigkeit als Trainer von Rekordmeister Bayern München gefeuert, löst den entlassenen Bob Bradley ab.

Debüt am 10. August

„Ich bin stolz und fühle mich geehrt. Ich danke dem amerikanischen Fußball-Verband für diese Chance und blicke mit Aufregung auf die kommenden Aufgaben. Ich freue mich darauf, die Mannschaft auf dem Weg Richtung WM 2014 vorbereiten zu können“, sagte Klinsmann, der an diesem Sonnabend 47 Jahre alt wird. Sein Debüt auf der US-Bank wird er schon am 10. August im Länderspiel gegen Mexiko geben.

Im nordamerikanischen Fußball ist Klinsmann ein Experte. Er führt in Amerika eine Fußball-Agentur (Soccer Solutions), war Berater des FC Toronto aus der Profiliga MLS und wurde schon seit Jahren als US-Nationaltrainer gehandelt. Der Verband setzte aber auf Bob Bradley, den Vater des ehemaligen Mönchengladbacher Bundesliga-Profis Michael Bradley. Zuletzt hatten die Amerikaner allerdings das Endspiel des Gold Cups gegen den Erzrivalen Mexiko verloren – die Revanche wird Klinsmanns erstes Spiel.

Gesicht der WM 2006

In Deutschland war Klinsmann das Gesicht der WM 2006, wollte aber seine Mission nicht fortsetzen, weil er sich „ausgebrannt“ fühlte. Damit begründete er wenige Tage nach dem Ende der Heim-WM, die Deutschland auf dem dritten Platz beendet hatte, seinen Rückzug. Als Bayern-Trainer – er trat den Posten im Sommer 2008 an – scheiterte Klinsmann schmerzhaft. Im April 2009 wurde die Situation so prekär, dass die Bayern Klinsmann entließen.

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