CLOPPENBURG/WILHELMSHAVEN - Am Wochenende starten die Fußball-Regionalligisten BV Cloppenburg und SV Wilhelmshaven ins neuen Jahr. Während der BVC am Freitag (19 Uhr) in der Weststaffel bei der Erstligareserve des 1. FC Köln antreten muss, gastieren die Jadestädter am Sonntag (14 Uhr) bei Aufstiegsaspirant SV Babelsberg.
„Auch wenn wir uns – anders als das Gros der Konkurrenz in der Winterpause – nicht auf dem Transfermarkt ausgetobt haben, bin ich guter Dinge in Sachen Klassenerhalt“, versprüht Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz Optimismus.
Zurückgeholt von Altona 93 wurde der vielseitige Linksfuß Jan-Philipp Rose. Da auch die Langzeitverletzten Sergej Dikhtjar und Sasan Gouhari wieder mitmischen, stehen Klütz ausreichend Alternativen zur Verfügung.
Da die Generalprobe gegen den Hamburger SV II dem Wetter zum Opfer fiel, steht der BVC bei der Kölner Bundesliga-Reserve vor einem Kaltstart. Das ist Klütz jedoch egal. „Die Spieler sind topfit. Zeigen wir die Leidenschaft wie gegen Lotte und Bochum, ist alles möglich.“
Ein zusätzliches Trainingslager schoben dagegen die Wilhelmshavener ein. Auf Mallorca nutzte Trainer Boris Ekmescic die Zeit, um seine Neuzugänge Dominique Nowak, Roman Mudry und Boris Pesic zu integrieren.
Am Montagabend präsentierte sich der Tabellenfünfte im Test gegen den Schweizer Drittligisten SC Emmerbrücke bereits prächtig eingespielt. Bis zur Pause führte der SVW durch Tore von Wojciech Pollok und Pesic verdient mit 2:0. Orli Keller verkürzte für die Eidgenossen, ehe erneut Pollok, Stefan Conrad und Mudry zum 5:1-Endstand trafen.
Ekmescic war mit der Vorstellung seines Teams zufrieden. „Wir haben sehr gut kombiniert und mit hohem Tempo gespielt“, lobte er das kluge und ansehnliche Passspiel. „Das war genau der richtige Kontrahent vor dem Auftakt in Babelsberg.“
Wie schon in der Hinserie setzen die Wilhelmshavener auch in der Rückserie auf ihren Torjäger Pollok. In den bislang 18 Spielen erzielte der 26-Jährige 18 Treffer. Der Stürmer bleibt aber nur noch bis zum Saisonende. Danach wechselt Pollok zu Preußen Münster.
