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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Cloppenburger trumpft mit Lotte groß auf

22.03.2017
Frage: Herr Neidhart, Sie kommen aus Cloppenburg und sind mit SF Lotte zum Pokal-Schreck geworden. Wie haben Sie die vergangenen Wochen erlebt?

Nico Neidhart (22): Natürlich herrschte eine große Vorfreude auf das Viertelfinale gegen Dortmund. Wegen der Doppelbelastung war die letzte Zeit aber auch sehr anstrengend. Wir hatten vier, fünf englische Wochen und mussten uns neben dem Pokal auf die Liga konzentrieren, was uns gut gelungen ist. Aber klar, gegen so ein Team zu spielen, ist was ganz Besonderes.

im Nordwesten ausgebildet

Nico Neidhart wuchs in Cloppenburg auf und spielte in der Jugend für den BV Cloppenburg, Hansa Friesoythe und VfB Oldenburg. 2010 wechselte er in die U-17-Bundesliga-Mannschaft des VfL Osnabrück, ehe er 2012 sein Drittliga-Debüt für die Lila-Weißen gab.

2013 zog es Neidhart zur Bundesliga-Reserve von Schalke 04 (Regionalliga West). Nach zwei Jahren in Gelsenkirchen wechselte er 2015 zum Ligakonkurrenten Sportfreunde Lotte und stieg mit der Mannschaft 2016 in die 3. Liga auf.

Frage: Halle und Großasbach statt Leverkusen und Dortmund. Wie schafft man es möglichst unfallfrei in den Liga-Alltag zurück?

Neidhart: So ein Erlebnis hat man nur wenige Male, wenn nicht nur einmal. Trotzdem fiel es nicht so schwer, sich wieder auf die Liga zu konzentrieren. Wir müssen ja auch noch nach unten gucken und versuchen, unsere Punkte zu holen. Nach dem BVB-Spiel hatten wir nicht so viel Zeit, groß darüber nachzudenken, sondern hatten direkt die Partie gegen Halle (0:0).

Frage: Sie gucken trotz der guten Ausgangslage in der Liga trotzdem eher nach unten?

Neidhart: Ja. Unser Saisonziel war und ist der Klassenerhalt und wenn man sieht, wie eng die Liga ist, weiß man, dass man auch schnell wieder nach unten rutschen kann. Deswegen versuchen wir einfach Punkt für Punkt zu sammeln und gucken dann, was am Ende dabei rauskommt.

Frage: Lotte ist nach dem Aufstieg in die 3. Liga so erfolgreich wie nie. Warum?

Neidhart: Einer der wichtigsten Gründe ist, dass wir nach dem Aufstieg zusammengeblieben sind. Wir haben nur ein, zwei Neuverpflichtungen, die regelmäßig in der Startelf stehen, und sind dadurch eingespielt. Außerdem ist der Kader sehr ausgeglichen und die Mannschaft hat ein sehr gutes Verhältnis untereinander. Wir verbringen sowohl auf als auch neben dem Platz sehr viel Zeit miteinander.

Frage: Lotte steht bei zwei Spielen Rückstand auf die Konkurrenz auf Platz sechs, könnte aber mit Siegen in den Nachholspielen auf Rang zwei vorrücken. „Droht“ jetzt sogar der Aufstieg in die 2. Liga?

Neidhart: (lacht) Schwer zu sagen. Natürlich ist es rechnerisch möglich, aber wir müssen die Nachholspiele auch erstmal gewinnen. Wir spielen jetzt innerhalb einer Woche erst in Großaspach, dann in Frankfurt und gegen Kiel. Das werden echt harte Wochen. Gerade wenn man bedenkt, dass wir innerhalb der vergangenen zwei Wochen alleine vier Spiele hatten.

Frage: Wäre ein Aufstieg für den Verein überhaupt wünschenswert?

Neidhart: Ich denke schon, dass Verein und Mannschaft ihn stemmen könnten. Im Grunde spricht nichts dagegen, aber wie gesagt, wir müssen auch noch nach unten gucken.

Frage: Ihr Vater, Christian Neidhart, ist als Trainer mit dem SV Meppen auf dem besten Weg, nächstes Jahr direkter Konkurrent in Liga drei zu werden. Tauschen Sie sich aus?

Neidhart: Wir sprechen regelmäßig miteinander. Momentan haben wir beide viele Spiele mit unseren Vereinen, versuchen uns aber so oft wie möglich zu sehen und tauschen uns natürlich auch über Lotte und Meppen aus.

Frage: Bahnt sich bei einem Aufstieg von Meppen vielleicht sogar ein Wechsel an?

Neidhart: Nein. Ich fühle mich sehr wohl in Lotte und auch mein Vater ist mit seinem Team zufrieden, denke ich. Ein Familienduell in der 3. Liga hätte aber einen speziellen Reiz, darauf würde ich mich freuen. Ich drücke ihm auf jeden Fall die Daumen.

Frage: Ihre Familie wohnt noch in Cloppenburg. Wie oft zieht es Sie dorthin zurück?

Neidhart: Ich fahre relativ häufig nach Hause, besuche dann Familie und Freunde. Man fährt ja nicht mal eine Stunde und so kann es vorkommen, dass ich meinen Freunden an einem freien Wochenende bei ihren Fußballspielen zugucke.

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