COTTBUS -
Hertha BSC fühlte sich beim 0:2 in Cottbus vom Schiedsrichter benachteiligt. Energie ist erfolgreich wie nie.
COTTBUS/DPA - Nach dem 2:0-Erfolg durch Tore von Gunkel (66.) und Shao (83.) gegen Hertha BSC erfährt Energie Cottbus einen bislang unerlebten Höhenrausch. So gut wie jetzt stand Energie in dieser Saisonphase noch nie da. Der hart umkämpfte Sieg in einem niveauarmen Bundesliga-Derby gegen eine lustlos wirkende Hertha vor 20 000 Zuschauern und damit ein „vorläufiger Uefa-Cup-Platz“ macht Fußball-Trainer Petrik Sander „einfach nur stolz“.Bei Berlin hingegen entlud sich der Frust über die erneute Auswärtspleite und die neuerliche Verletzung von Spielmacher Yildiray Bastürk auf Schiedsrichter Lutz Wagner (Hofheim). „Ich hoffe, dass Herr Wagner in den wohlverdienten Ruhestand geht“, tobte Manager Dieter Hoeneß. Als Bastürk so gefoult wurde, dass er mit einer Wadenprellung ausscheiden musste (28.), habe es nicht einmal Freistoß gegeben. Zudem zeigte Wagner Solomon Okoronkwo wegen eines versuchten Kopfstoßes Rot (77.).
