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NWZonline.de Sport Fußball

Basketball: Das Frankenland im Meisterrausch – der Trainer weint

19.06.2010

BAMBERG Als in der selbst ernannten Freak City nach der Meisterschaft der Baskets Bamberg endgültig die „Frankenhölle“ los war, blieb Trainer Chris Fleming ganz ruhig. Nur einmal sprang Fleming über seinen Schatten und reckte Sekunden nach der Schlusssirene des 72:70-Thrillers gegen die Skyliners Frankfurt triumphierend die Faust in die Höhe.

„Ich bin stolz auf meine Jungs. Die zwei Titel sprechen für sich. Die Spieler können jetzt feiern, der Trainer ist einfach nur erleichtert“, sagte der US-Amerikaner. In sich gekehrt und mit Tränen in den Augen stand der 40-Jährige nach dem entscheidenden fünften Play-off-Spiel in der Halle. Um ihn herum bespritzten sich Spieler, Betreuer und 6800 euphorische Fans gegenseitig mit Sekt und Weißbier, der Court wurde zur Partyzone.

Fleming führte die Baskets im zweiten Jahr nach dem Pokal zur insgesamt dritten Meisterschaft. Der allgemeinen Hochstimmung konnte sich Fleming allerdings nicht ganz entziehen. Bis zwei Uhr morgens blieb er bei der Meisterfeier, ehe er mit einer Stretchlimousine nach Hause chauffiert wurde. Die Spieler legten da erst richtig los.

Was die ihrem geschafften Trainer Stunden zuvor in der Halle geboten hatten, dürfte Fleming einige Jahre gekostet haben. Nach einem traumhaften Start führten die Baskets bereits mit 16 Punkten, ehe sie Frankfurt zurück ins Spiel ließen. Die letzten 34 Sekunden der insgesamt fünf Play-off-Spiele wurden zum wahren Herzschlagfinale.

Anton Gavel verwandelte einen Dreier zum 68:64, doch die Hessen steckten nicht auf. Beim 71:70 vergab Frankfurts Pascal Roller von der Freiwurflinie fünf Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich. Bambergs Jungstar Tibor Pleiß traf einen seiner zwei Freiwürfe zum Endstand. „Das ist ein absolut geiles Gefühl“, sagte der Center. Künftig wird Bamberg auf den 2,15-m-Hünen wohl verzichten müssen. Der 20-Jährige will den Sprung in die NBA wagen.

Am Freitag dann ging die Party in Bamberg weiter. Das Team trug sich ins Sportbuch der Stadt ein und präsentierte sich nach dem Public Viewing des Fußball-Spiels Deutschland gegen Serbien den eigenen Fans auf dem Maxplatz.

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