DELMENHORST - Wie bleibt ein Zusammenschluss wie der Städtepartnerschaftskreis Delmenhorst-Allonnes zeitgemäß und attraktiv? Diese Frage beantwortet der Vorsitzende Reinhard Wegener-Kopp mit einem bunten Angebot an Austauschprogrammen.
Angesprochen werden vor allen Jugendliche. An diese richtet sich auch vorrangig das Angebot, vom 12. bis 17. Mai an einem Gegenbesuch in Allonnes teilzunehmen. Eine Gruppe Jugendlicher aus der französischen Partnerstadt war im vergangenen Jahr erstmals zu Gast beim Delmenhorster Tennis Club (DTC). Für den geplanten Gegenbesuch 2011, so Wegener-Kopp, würden schon jetzt Gastfamilien gesucht.
Dem Städtepartnerschaftskreis gehören mehr als 50 Mitglieder aus Delmenhorster Sportvereinen, Stadträte, die Stadt und der Stadtsportbund an. Er hat sich die Förderung eines Mehrgenerationenaustauschs zwischen den beiden Partnerstädten zum Ziel gemacht. Dafür sollen jetzt auch neue Zielgruppen erschlossen werden.
„Wir müssen unsere Aktivitäten ausweiten und dabei auch ein wenig wegkommen vom Ballsport“, so der Vorsitzende. „Wir denken beispielsweise an Austauschprogrammen mit Tanzschulen, Kunstschulen und Kunstvereinen, Senioren, Leichtathlethen und an Archäologie Interessierten“. In Allonnes gäbe es eine archäologische Schule, die bereits Interesse an Austauschbegegnungen signalisiert habe.
Gut funktioniere das Miteinander seit Jahren mit den DTB-Musikzügen, dem Chor der Delmenhorster Musikschule, dem Schwimmclub Delmenhorst, dem Delmenhorster Tennisclub und dem Fußballverein TuS Heidkrug. Dem gelingt es nach Angaben seines Geschäftsführers Heiner Grotherr in diesem Jahr allerdings nicht, eine Fußball-Mannschaft zusammenzustellen wie es in den Vorjahren zumeist der Fall war.
