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NWZonline.de Sport Fußball

Fußballer Planen Regionalliga: Atlas Delmenhorst will bei Aufstieg im gewohnten Stadion bleiben

23.05.2020

Delmenhorst Acht Jahre nach der Neugründung steht Oberligist Atlas Delmenhorst vor dem Sprung in die Regionalliga. Nicht überraschend hat das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NordFV) am Freitag in einer Videokonferenz beschlossen, die Saison 2019/20 in der Regionalliga Nord der Männer und Frauen wie der A-, B- und C-Junioren aufgrund der Corona-Krise mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger abzubrechen, und zugleich auch den Weg für Atlas in die vierthöchste Spielklasse weiter geebnet.

Einstimmig wurde dafür votiert, auf eine Aufstiegsrunde in die Regionalliga Nord der Männer zu verzichten und drei direkte Aufsteiger aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie zwei aus Niedersachsen für die Spielzeit 2020/2021 zuzulassen. Hier belegen die Delmenhorster hinter Primus Hildesheim knapp vor dem VfL Oldenburg den eigentlich die Relegation bedeutenden zweiten Rang.

VfB Lübeck in 3. Liga

Das Präsidium des NordFV hat in der Videokonferenz auch beschlossen, dass der in der Regionalliga Nord der Männer in der normalen wie der nun nach Quotientenregelung berechneten Tabelle auf Rang eins liegende VfB Lübeck als Aufsteiger in die 3. Liga gilt. Eine von einigen Vereinen vorgeschlagene Relegation mit dem zweitplatzierten VfL Wolfsburg II lehnte das Präsidium ab. Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, dass die Saison in allen Ligen ohne Absteiger beendet wird. Das betrifft zum Beispiel den bei den Frauen letztplatzierten TuS Büppel aus Friesland. Der Spielausschuss soll nun beraten, wie bei den Männern 2020/2021 eine Saison mit 22 Teams funktionieren kann.

Die entsprechenden Beschlüsse des NordFV-Präsidiums werden dem außerordentlichen Verbandstag Ende Juni vorgelegt, wo formal die Entscheidung fällt.

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Voraussetzung für den Aufstieg, ist, dass ein bewilligter Antrag auf Zulassung vorliegt. Dafür muss bei Atlas noch einiges passieren. Das 1931 erbaute und 1951 wiedereröffnete städtische Stadion an der Düsternortstraße (Kapazität: einst 12 000, jetzt 5000) ist trotz Renovierungen in 1976 und 1987 in die Jahre gekommen und müsste modernisiert werden – ansonsten würde Atlas keine Lizenz erhalten.

Dazu gehört die Schaffung eines abgetrennten Gästeblocks samt Toiletten, eigenem Eingang und Catering. Die Lautsprecheranlage bedarf ebenfalls einer Überholung. „Auch der Innenraum muss abgesichert werden“ sagt Sportvorstand Bastian Fuhrken: „Bisher haben wir nur Werbebanner auf Planen am Handlauf, diese müssen durch feste Banden, die bis zu Boden reichen, ersetzt werden.“

Bei der Frage des Flutlichts würde Atlas – genau wie der VfB Oldenburg im Marschwegstadion – eine befristete Ausnahmegenehmigung erhalten. „Die Stadt hat aber schon viel gemacht“, sagt Fuhrken. Am kommenden Montag treffen sich die Verantwortlichen des Vereins mit der Stadt, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

„In der Regionalliga werden wir mit einer Kapazität von 5000 Zuschauern arbeiten“, erklärt Fuhrken: „Würden wir mehr Zuschauer zulassen, würden wir auf Grundlage der Versammlungsstättenverordnung noch weiterreichende Sicherheitsmaßnahmen in Angriff nehmen müssen, die natürlich auch teurer werden.“ Eine Gesamtsumme für die Umrüstung kann noch nicht benannt werden. Bis 14 Tage vor dem ersten Spiel muss der Umbau vollendet sein.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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