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NWZonline.de Sport Fußball

Paderborn Gewinnt Gegen Union Berlin: Der Effenberg-Effekt

25.10.2015

Berlin Genau das wollten die „Eisernen“ eigentlich verhindern: Der SC Paderborn hat den 1. FC Union Berlin mit dem Effenberg-Effekt in größere Schwierigkeiten gestürzt. „Es war ein völlig verdienter Sieg der Paderborner. Das empfinde ich als absoluten Tiefpunkt für mich selbst. So einen Start in das Spiel habe ich noch nicht erlebt“, räumte Union-Coach Sascha Lewandowski ein. Nach dem dritten sieglosen Spiel nacheinander nähern sich die Berliner als Vierzehnter mit weiter elf Punkten bedrohlich der roten Tabellen-Zone. Relegationsrang 16 ist nur noch zwei Zähler entfernt.

Nach der erfolgreichen Premiere gegen Braunschweig schlug der Erstliga-Absteiger mit Trainer-Neuling Stefan Effenberg am 12. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga die gelähmt wirkenden Unioner mit 2:0 (2:0). Die Gäste überrumpelten die Berliner mit einem Blitzstart. Süleyman Koc (3. Minute) und Mahir Saglik (6.) trafen schon frühzeitig. „Wir sind sehr schwer reingekommen ins Spiel, danach wurde es sehr schwer. Es war eine schwache Leistung von uns“, erklärte Union-Kapitän Damir Kreilach.

Die Gastgeber mühten sich vor 18 521 Zuschauern ohne große Ideen. Bobby Wood und Maximilian Thiel vergaben die besten Chancen. Paderborn (jetzt mit 13 Punkte auf Rang 13) hielt mit viel Einsatz dagegen. „So wünscht man sich, in eine Auswärtsspiel reinzukommen“, sagte Paderborns Sportchef Michael Born.

Erst setzte sich Koc gegen die Berliner Innenverteidigung durch. Dann konnten die Union-Defensive den Kopfball von Saglik nicht verhindern. „Der zeigt uns wie es geht. Man sieht ja, wie aggressiv wir auf dem Platz sind“, erklärte Torschütze Koc zum Effenberg-Effekt. „Wir haben das relativ abgezockt heruntergespielt. Das war ein gutes Spiel meiner Mannschaft“, sagte der Trainer-Novize.

„Das 0:2 war ein psychologischer Knacks. So ein Spielverlauf war sehr hinderlich für uns“, sagte der Ex-Paderborner Sören Brandy: „Wir haben eine Ergebniskrise, nächste Woche geht es weiter.“ Am Samstag gingen die Gastgeber fahrlässig mit ihren wenigen Möglichkeiten um. Erst schoss US-Nationalspieler Wood nach einem Solo den Ball neben den Pfosten (29.), dann fehlten bei seinem Kopfball nur Zentimeter zum Torerfolg (45.+3). Auch den Versuchen von Kreilach (55.) und Maximilian Thiel (60.) fehlte die letzte Präzision.

So durfte sich am Ende Ex-Nationalspieler Effenberg nach seiner Auswärtspremiere als Trainer feiern lassen. Nach vier Pleiten auf fremden Plätzen nacheinander buchte Paderborn wieder drei Punkte. Für Union steht an der „Alten Försterei“ weiter ein einziger Saisonsieg zu Buche. „Unsere Abläufe waren nie sicher. Bei uns hat kein Element richtig gegriffen“, betonte Trainer Lewandowski.

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