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NWZonline.de Sport Fußball

Bvb-Krise: Des „Kaisers“ kluge Ratschläge

21.10.2014

Dortmund Die Körpersprache lügt nicht. Die Hände in die Hüften gestemmt, die Lippen zusammengepresst, leerer Blick – so erlebte Jürgen Klopp am vergangenen Sonnabend die letzten Minuten der Niederlage beim 1. FC Köln. Das scheinbar ewige Lächeln ist längst verschwunden, die derzeitige Situation, die prekärste in bisher sechs Trainer-Jahren bei Borussia Dortmund, und das Gefühl der Ratlosigkeit machen dem Fußball-Lehrer schwer zu schaffen.

Denn unter Klopps Regie steht die nunmehr schlechteste BVB-Bilanz nach acht Bundesliga-Spieltagen seit 27 Jahren. Ein Sieg, drei Unentschieden und vier Niederlagen wies die Statistik in der Saison 1987/88 aus und damit einen Zähler weniger als die aktuell sieben Punkte.

Nach Jahren des Erfolgs müssen nun schnellstens Lösungen her für das Dilemma des deutschen Vizemeisters, denn schon an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) stehen die Westfalen im Gruppenspiel der Champions League bei Galatasaray Istanbul erneut im Fokus – und unter Zugzwang.

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„In diesem Moment fühle ich mich hilflos“, gab Klopp unmittelbar nach dem 1:2 in Köln zu. Er wolle der Mannschaft erst einmal nichts sagen. Am Sonntagmorgen traf sich Klopp mit seinen Spielern zur obligatorischen Aufarbeitung der Partie vom Vortag. Was und wie es besprochen wurde, bleibt Spekulation.

Die deutsche Fußball-Ikone Franz Beckenbauer hat offenbar die Lösung parat. „Jetzt ist die Zeit, auch mal die Ärmel hochzukrempeln. Dann muss man sich auch einmal anschreien. Harmonie ist falsch. Jetzt brauchst du Kerle“, sagte der „Kaiser“. Sich selbst infrage zu stellen, hält Beckenbauer für falsch: „Klopp ist der perfekte Trainer für Dortmund. Keiner zweifelt an ihm.“

Acht Bundesliga-Spiele und schon fünf Niederlagen stehen in der Bundesliga-Tabelle. Dreimal in Folge verlor der BVB bisher unter Klopp nur einmal, Anfang 2010. Doch zu diesem Zeitpunkt waren Spieler und Ansprüche noch andere.

Inzwischen hat sich der börsennotierte BVB zum wirtschaftlich stärksten deutschen Fußball-Unternehmen hinter Rekordmeister Bayern München entwickelt, auch wenn die Aktie seit dem Saisonstart rund 20 Prozent an Wert verlor, allein 3,3 Prozent (Stand Montagmittag) nach der Pleite in Köln.

In den meisten anderen Vereinen würden schon längst an der Strahlkraft, Kompetenz und Einfluss des Trainers gezweifelt werden, nicht jedoch bei den Dortmundern. Für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der Klopp am liebsten einen Vertrag auf Lebenszeit vorlegen würde, und selbst für die Anhänger steht der Coach nicht annähernd zur Debatte.

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