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NWZonline.de Sport Fußball

Deutsches Duo fordert Französinnen

23.03.2017

Wolfsburg /München In den deutsch-französischen Fußball-Festspielen müssen Bayern München und der VfL Wolfsburg in der Champions League der Frauen Schwerstarbeit verrichten. Bayern gegen Paris St. Germain, Wolfsburg gegen Olympique Lyon: Das Viertelfinale hat für das Bundesliga-Duo absoluten Endspielcharakter.

Das Hinspiel gegen den französischen Vizemeister an diesem Donnerstag(19 Uhr/Sport 1) in München elektrisiert selbst Uli Hoeneß. „Es trifft absolute europäische Spitzenklasse aufeinander. Auf beiden Seiten gibt es viele Nationalspielerinnen. Ich bin mir sicher, dass es ein richtig spannender Abend wird“, sagte der Vereinspräsident vor der Viertelfinalpremiere des zweimaligen deutschen Meisters.

Wolfsburg, zweimaliger Champions-League-Sieger, brennt derweil auf Revanche. Gegen das Starensemble aus Lyon an diesem Donnerstag (20.15 Uhr/Eurosport), das jüngst noch mit US-Superstar Alex Morgan verstärkt wurde, verlor der VfL das vergangene Finale in Reggio Emilia erst im Elfmeterschießen.

Der Respekt vor Frankreichs Serienmeister mit dem deutschen Trio Dzsenifer Marozsán, Pauline Bremer und Josephine Henning in seinen Reihen ist riesig. „Es ist die beste Mannschaft Europas, mit der wir uns gerne messen“, sagte VfL-Trainer Ralf Kellermann vor dem Heim-Hinspiel gegen den dreimaligen Titelträger: „Das sind die Spiele, für die man Fußball spielt.“

Die Ausgangslage bei den beiden deutschen Clubs könnte nicht unterschiedlicher sein. München hat zwei schmerzhafte 0:2-Niederlagen aus Pokal und Meisterschaft gegen den VfL im Gepäck, Wolfsburg ist in beiden Wettbewerben noch im Rennen.

Bayern-Coach Thomas Wörle plagen zudem arge Personalsorgen – fast eine komplette Elf fehlt verletzungsbedingt oder wegen Abstellungen für die U-17-Nationalmannschaft. „Wir sind auf jeden Fall Herausforderer. Das ist eines der drei besten Teams in Europa. Wir müssen eine Top-Leistung abrufen“, sagte Wörle.

Hoeneß jedenfalls rührt intensiv die Werbetrommel, um eine standesgemäße Kulisse ins Grünwalder Stadion zu locken. „Alles zwischen 8.000 und 10.000 Zuschauern wäre ein Traum. Wenn es mehr wären, würde ich alle umarmen, die kommen“, sagte der 65-Jährige. Auch Philipp Lahm bat per Videobotschaft um Unterstützung für die Kolleginnen, am Mittwoch überreichte Überraschungsgast Xabi Alonso der baffen Spielführerin Melanie Behringer auf der Pressekonferenz ein unterschriebenes Trikot als Glücksbringer.

Steffi Jones wird das Geschehen in Wolfsburg verfolgen. „Natürlich wünsche ich beiden Vereinen, dass sie ins Finale kommen. Das ist machbar“, sagte die Bundestrainerin. Da das Halbfinale bereits ausgelost ist, steht fest: Ein deutsches Endspiel in Cardiff ist möglich.

In der Vorschlussrunde träfe München auf den FC Rosengard oder den FC Barcelona, Wolfsburgs auf Fortuna Hjörring oder Manchester City. Scheitert das Bundesliga-Duo an seinen Mammutaufgaben in der Runde der letzten Acht, reißt eine imposante Serie: In den vergangenen neun Jahren stand immer ein deutsches Team im Europacup-Endspiel.

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