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Elsflether Werft kurz vor Insolvenz
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Elsflether Werft kurz vor Insolvenz

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Trainer Herrlich siegt, siegt – und fliegt

24.12.2018

Leverkusen Der vorweihnachtliche Aufschwung mit Siegen auf Schalke (2:1 am Mittwoch) und gegen Hertha BSC (3:1 am Samstag) kam für Heiko Herrlich zu spät, die unschöne Bescherung nach einer insgesamt enttäuschenden Hinrunde daher wenig überraschend: Einen Tag vor Heiligabend verkündete Bayer Leverkusen am Sonntag die Entlassung des Trainers und präsentierte gleich Herrlichs Nachfolger. Der Niederländer Peter Bosz, vor fast genau zwölf Monaten bei Borussia Dortmund gescheitert, unterschrieb einen Vertrag bis 2020.

Der 55-Jährige übernimmt eine Mannschaft, die vier ihrer vergangenen fünf Pflichtspiele gewonnen hat, dabei allerdings nicht überzeugen konnte. Leverkusens Manager Rudi Völler begründete die Entscheidung gegen Herrlich (47) einen Tag nach dem Sieg gegen Berlin daher auch mit der „Stagnation in der Entwicklung des Teams“.

Auch wenn die internationalen Plätze für Leverkusen wieder in Reichweite sind und „es ungewöhnlich ist, nach zwei Siegen den Trainer zu wechseln“, wie Völler einräumte, „befinden wir uns nach der insgesamt nicht befriedigenden Halbserie in einer Situation, die einen Trainerwechsel aus unserer Sicht notwendig macht“.

Für die Verantwortlichen der Werkself war der Sieg nach „mehr fußballerischen Ausschlägen in der Hinrunde nach unten als nach oben“ (Völler) zu wenig. Als Tabellenneunter mit 24 Punkten sind die zum Ziel erklärten Champions-League-Plätze noch immer (zu) weit entfernt. Im DFB-Pokal und in der Europa League überwintert Bayer zwar, doch auch in diesen Wettbewerben rief die Mannschaft unter Herrlich die zweifelsfrei vorhandenen Möglichkeiten zu selten ab.

„Unter der sportlichen Leitung von Peter Bosz wollen wir versuchen, unseren ambitionierten Ansprüchen so schnell wie möglich wieder gerecht zu werden“, sagte Fernando Carro, Vorsitzender der Bayer-04-Geschäftsführung: „Dabei steht natürlich auch die Mannschaft in der Pflicht.“

Nachdem Bosz mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam 2017 das Finale der Europa League erreicht hatte, stand er schon einmal auf Völlers Zettel, entschied sich damals jedoch für Dortmund. Leverkusen verpflichtete damals Herrlich.

Jener Herrlich hatte in den vergangenen Tagen versucht, den Spekulationen um seine Person gelassen zu begegnen und dafür einen unglücklichen Vergleich gewählt. „Ein Neandertaler geht morgens raus aus der Höhle zum Jagen und blendet alle Gefahren und Unwägbarkeiten aus. Sonst könnte er nicht rausgehen. Ähnlich ist es für einen Trainer“, sagte der Ex-Profi. Es klang, als wüsste er bereits, was wenige Tage später folgen würde.

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