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NWZonline.de Sport Fußball

DFB-Präsident ermittelt mit Tatort-Kommissarin

17.11.2010

KUPPENHEIM Die Leiche hätte Theo Zwanziger nun doch nicht gespielt. „Ich bin noch am Leben“, scherzte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach den Dreharbeiten zu einem ARD-„Tatort“ mit dem Arbeitstitel „Abseits“ am Dienstag im badischen Kuppenheim.

Im neuesten Fall von Ulrike Folkerts alias Kommissarin Lena Odenthal geht es um einen Mord an einer Fußballerin. Zwanziger spielt darin sich selbst – den DFB-Präsidenten. Er ist 2:50 Minuten im Bilde. Der Krimi wird am 19. Juni 2011 ausgestrahlt, eine Woche vor Beginn der Frauenfußball-WM in Deutschland (26. Juni bis 17. Juli).

Auch WM-Organisationschefin Steffi Jones und Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi vom SC Bad Neuenahr mischen in dem „Tatort“ mit. Zwanziger möchte mit seiner Nebenrolle Familien mit Migrationshintergrund dazu ermuntern, ihre Mädchen Fußball spielen zu lassen.

„Ich will Eltern, die einen anderen Glauben und eine andere Tradition haben, zeigen, dass ein solches Spiel auch ein Stück Freiheit vermittelt“, sagte der 65-Jährige aus Altendiez während der Dreharbeiten im Kuppenheimer Wörtel-Stadion.

In dem „Tatort“ wird Spitzenfußballerin Fadime Gülüc (Filiz Koc) erschlagen in der Umkleidekabine ihres Clubs FC Eppheim aufgefunden. Zwanziger, Jones und da Mbabi sprechen den Mitspielerinnen ihr Beileid aus.

Zwanziger ist nicht der erste vom DFB, der in der Serie eine kleine Rolle bekommt: Ex-Bundestrainer Berti Vogts hatte 1999 in einem Fall von Manfred Krug alias Kommissar Stoever einen Gastauftritt im „Tatort“ „Habgier“. Sein Satz, „Gib dem Kaninchen eine Möhre extra! Es hat uns das Leben gerettet“, hat unter „Tatort“-Fans Kultstatus.

Unterdessen hält sich Zwanziger eine Kandidatur für das Exekutivkomitee des Weltverbandes Fifa weiter offen. „Das DFB-Präsidium tagt am Freitag in einer Woche“, sagte er in Kuppenheim. Dann soll eine Entscheidung fallen.

Nach dem angekündigten Rückzug von Franz Beckenbauer würde Zwanziger qua DFB-Amt beste Chancen auf eine Wahl am 22. März durch die Delegierten des Uefa-Kongresses in Paris haben. Vor der DFB-Sitzung am 26. November werden nach Angaben von Zwanzigers Sprecher Stephan Brause noch Gespräche auf nationaler und internationaler Ebene stattfinden. „Wir werden jedenfalls als erstes das DFB-Präsidium und die Uefa informieren“, sagte er.

Beckenbauer hatte Zwanziger als „beste Lösung für den deutschen Fußball“ bezeichnet. Den drängt es jedoch nicht in ein weiteres Gremium, wie es zuletzt in DFB-Kreisen hieß, „zur Not würde er aber natürlich seine Verpflichtungen erfüllen“.

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