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NWZonline.de Sport Fußball

FUßBALL: Die Ärzte geben George Best keine Chance mehr

25.11.2005

LONDON LONDON/SID/DPA - George Best bewegt vermutlich zum letzten Mal die Herzen der Fußball-Fans. „Die Krankheit hat ihr finales Stadium erreicht. Ich wäre sehr überrascht, wenn er die nächsten 24 Stunden überleben würde“, sagte gestern der behandelnde Arzt Roger Williams: „Sein Zustand hat sich dramatisch verschlechtert, und wir haben keine Kontrolle mehr über den Verlauf der Dinge. Es ist nicht möglich, dass er sich erholt.“

Schon zuvor hieß es, der ehemalige nordirische Nationalspieler habe von Mittwoch auf Donnerstag die bisher schlechteste Nacht seit seiner Einlieferung in das Londoner Cromwell Hospital durchgemacht. Die Ärzte sollen dem TV-Sender Sky News zufolge die ganze Nacht vergeblich versucht haben, Best zu stabilisieren. Bereits in der Nacht zu Mittwoch waren zum wiederholten Mal innere Blutungen aufgetreten. Zudem muss der 59-Jährige nach wie vor künstlich beatmet werden.

„Je mehr Zeit vergeht, ohne dass sein Gesundheitszustand deutliche Fortschritte macht, desto Besorgnis erregender ist es“, hatte Williams zuvor erklärt. „George Best ist am Ende eines langen Kampfes angekommen. Er wird nicht mehr zurückkehren“, sagte Williams weiter. Sein Ärzte-Team zeigte sich tief betroffen. „Er ist nicht nur ein Patient, sondern ein Freund. Deshalb ist es für uns heute ein sehr emotionaler Tag“, erklärte Dr. Akeel Alisa. Bests Familie war bereits am Donnerstagmorgen weinend ins Krankenhaus geeilt und hat sich am Sterbebett versammelt.

Der frühere Stürmer von Manchester United und „Europas Fußballer des Jahres“ 1968 war am 1. Oktober mit Anzeichen einer Erkältung ins Cromwell Hospital gebracht worden. Dort verschlechterte sich sein Zustand, als sich eine Niere entzündete und eine innere Blutung nicht gestoppt werden konnte. Am vergangenen Freitag war Best, dessen Gesundheit wegen seiner Alkoholsucht seit Jahren angeschlagen ist, auf die Intensivstation verlegt worden.

Der Exzentriker, der in Belfast in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen war, verfiel nach einer Reihe von geschäftlichen Fehlschlägen immer mehr dem Alkohol. 1984 saß er wegen Trunkenheit am Steuer für zwei Monate im Gefängnis, es folgten weitere Inhaftierungen. 2002 musste ihm eine neue Leber transplantiert werden. Zuletzt saß der einst so genannte „fünfte Beatle“ im Juni im Untersuchungshaft, weil er angeblich ein 13-jähriges Mädchen belästigt und eine 34-jährige Frau verprügelt hatte.

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