Es ist eine gern erzählte Geschichte, dass Werder Bremen ein besonders gutes Händchen im Umgang mit als schwierig geltenden Fußball-Profis besitzt. Stichwort Ailton. Dass dies eine Mär ist, zeigen die Beispiele Carlos Alberto, Arnautovic oder Elia, die mehr durch ihre Eskapaden als durch ihr Wirken auf dem Platz in (schlechter) Erinnerung geblieben sind.
Werder darf guter Dinge sein, dass es bei Max Kruse wieder anders läuft. Der passionierte Poker-Spieler weiß genau, dass er in Bremen liefern muss, wenn er noch einmal die Kurve kriegen will. Ein begnadeter Kicker in der Bringschuld – besser könnten die Voraussetzungen nicht sein.
