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NWZonline.de Sport Fußball

Musik: Diese Songs begleiten uns durchs Turnier

16.06.2016

Aix-En-Provence Das tägliche Ritual im englischen Teamhotel verfolgt Alan Shearer auch noch 20 Jahre nach der EM im eigenen Land. „Jeden Morgen hat uns Paul Gascoigne damit geweckt, dass er sein Fenster aufgerissen hat und den Song ,Three Lions’ mit voller Lautstärke auf seinem CD-Spieler abspielte“, sagt der damalige EM-Torschützenkönig: „Ich weiß aber nicht, ob das den anderen Hotelgästen auch so gut gefallen hat wie uns.“

Es war der Sommer 1996, als die Lightning Seeds die wohl größte Fußball-Hymne der Geschichte schrieben. Die Zeilen „Football’s coming home“ haben seitdem nicht nur die englischen Fans auf den Lippen. Über eine Million Mal wurde das Lied verkauft und stand sogar auf Platz eins der britischen Hitparade. Der offizielle EM-Song „We’re in this together“ von Simply Red? Längst vergessen.

Mehr oder minder bekannte Künstler haben versucht, der britischen Rockband nachzueifern. Zumeist mit geringem Erfolg. Auch in diesem Jahr bemühen sich Dutzende Künstler, einen Hit zu landen.

Allen voran der französische Star-DJ David Guetta, der mit dem offiziellen – und dementsprechend seichten – Song „This one’s for you“ ins Rennen geht. Dabei hat er prominente Mitbewerber: Unter anderem Herbert Grönemeyer, die walisische Rockband Manic Street Preachers oder den als Sänger der Ersten Allgemeinen Verunsicherung bekannten Klaus Eberhartinger. Wer jedoch beim österreichischen Team um David Alaba auf einen Spaß-Hit wie „Ba-Ba-Banküberfall“, „Märchenprinz“ oder „Küss die Hand, schöne Frau“ gehofft hatte, wird enttäuscht. In „Das sind wir“ geht es eher pathetisch zu.

Auch Herbert Grönemeyer begibt sich auf eher ungewohntes Terrain. Zusammen mit dem fast 40 Jahre jüngeren DJ Felix Jaehn geht er mit „Jeder für jeden“ ins EM-Rennen. Laut GfK Entertainment, dem Ermittler der offiziellen deutschen Charts, ist der Song derzeit nur auf Platz fünf unter den Fußball-Liedern. Es führt Mark Forster, der mit „Wir sind groß“ den Soundtrack zur EM-Berichterstattung des ZDF liefert.

Komischer mutet dagegen der Beitrag der französischen Band Skip the use an. Mit dem Song „I was made for lovin’ you (My Team)“ covern die Franzosen den wohl größten Hit der legendären US-Rockgruppe Kiss aus den 70er Jahren. Fans der Band um Sänger Paul Stanley dürften darüber alles andere als erfreut sein. Das Ohrwurm-Potenzial ist aber immer noch geblieben.

Auf Eigenkreationen mit viel Emotionen setzen dagegen andere. Im Song „The Irish Roar“ der Band Seo Linn ist beispielsweise der Originalkommentar nach dem Skandaltor 2010 zu hören. Wegen eines nicht geahndeten Handspiels des Franzosen Thierry Henry hatten die Iren die WM 2010 verpasst.

Auch Außenseiter Wales setzt bei der ersten EM-Teilnahme auf Gefühle. Zu einem Zusammenschnitt der Enttäuschungen der letzten Jahrzehnte rocken die Manic Street Preachers ihren Song „Together Strong (C’mon Wales)“. Und machen auch gleich deutlich, auf wem die Hoffnungen ruhen: „When Gareth Bale plays – we can beat any side“, heißt es dort. Bisher hatten sie recht.

England hat seinen EM-Song allerdings schon gewählt. „Will Grigg’s on fire!“, ein Fan-Song auf den nordirischen Stürmer Will Grigg, erreichte schon die englischen Download-Charts. Auch bei der 0:1-Niederlage gegen Polen stimmten die Nordiren das Cover des 1990er-Jahre-Hit „Freed from desire“ immer wieder an, obwohl Grigg gar nicht zum Einsatz kam. Ohrwurm-Garantie inklusive.

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