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NWZonline.de Sport Fußball

Andrej Jarmolenko Bei Bvb: Er soll die Dembélé-Lücke in Dortmund schließen

29.08.2017

Dortmund Großer Bahnhof für Ousmane Dembélé beim FC Barcelona, schnelle Unterschrift von Andrej Jarmolenko in Dortmund. Noch während dem hochtalentierten Franzosen beim katalanischen Renommierclub von 18.000 Fans ein imposanter Empfang bereitet wurde, präsentierte der BVB seinen Nachfolger. Angesichts der prall gefüllten Vereinskasse fiel der Kauf des angeblich knapp 30 Millionen Euro teuren ukrainischen Nationalspielers leicht. „Andrej ist ein Spieler, den wir schon seit langer Zeit verfolgen und der sowohl auf Vereinsebene als auch in Diensten der ukrainischen Nationalmannschaft für Fußball auf Topniveau steht“, kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Ousmane Dembele (rechts) und der Präsident des FC Barcelona Josep Maria Bild: Manu Fernandez/AP/dpa

Anders als bei vielen Transfers von Jungprofis in der Vergangenheit setzt der BVB bei dieser Personalie auf Erfahrung. Schließlich ist Jarmolenko bereits 27 Jahre alt. Vor allem seine große Torgefahr weckte das Interesse der Dortmunder. In 339 Pflichtspielen war er beachtliche 137 Mal erfolgreich und bereitete 89 Tore vor. „Ich bin sehr dankbar, dass Dynamo Kiew mir meinen Traum erfüllt hat, zu einem großen europäischen Club wechseln zu dürfen“, sagte der in der Ukraine dreimal zum „Fußballer des Jahres“ gewählte Außenangreifer.

Die Reinvestition der üppigen Einnahmen für Dembélé in Höhe von rund 105 Millionen Euro plus 42 Millionen Euro an möglichen Prämien macht nicht nur aus steuerlichen Gründen Sinn. Verletzungen von Marco Reus und André Schürrle erhöhten den Handlungsbedarf. Zudem soll der erst 18 Jahre alte Christian Pulisic nicht durch Dauereinsätze überfordert werden.

Damit ist der in den vergangenen Wochen von vielen Störgeräuschen begleitete Dembélé-Wechsel für den BVB ausgestanden. Der 20-Jährige unterschrieb nach erfolgreichem Medizincheck bei seinem neuen Verein einen Fünfjahresvertrag. Die Präsentation des Stürmers sorgte im Stadion Camp Nou für große Aufmerksamkeit. „Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ich schaue mir im Fernsehen die Spiele von Barcelona seit meinem achten Lebensjahr an“, sagte der neue Clubkamerad von Superstar Lionel Messi und des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen.

Der siebenmalige A-Nationalspieler Dembélé ist nach dem Brasilianer Neymar, der für 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt ist, der zweitteuerste Spieler der Fußball-Geschichte. Der Kontrakt von Dembélé in Barcelona enthält nach Clubangaben eine festgeschriebene Ablösesumme von 400 Millionen Euro.

Obwohl er sich bei Spielchen am Montag zunächst nur gegen einige Acht- und Neunjährige Kicker des Clubs beweisen musste, wurde Dembélé fast bei jedem zweiten Kabinettstückchen von den Fans lautstark bejubelt. „Er wird uns die offensive Tiefe zurückgeben, die die Mannschaft zuletzt verloren hatte“, sagte Trainer Ernesto Valverde voller Hoffnung, dass der neue Star beim Club eine ähnlich erfolgreiche Ära wie seine Landsmänner Thierry Henry, Ludovic Giuly oder Eric Abidal erleben wird.

Die hohe Ablöse setzt Dembélé nach eigenem Bekunden nicht unter Druck: „Der Markt ist einfach verrückt geworden. Wichtig ist, dass ich meine Arbeit auf dem Rasen gut machen.“ Seinen Einstand wird er am 9. September im Stadtderby Espanyol feiern können.

Wie man den Dribbelkünstler im Kreis der französischen Nationalmannschaft nennt, verriet der französische Clubkollege Lucas Digne: „Willkommen Moskito“, sagte der Außenverteidiger in einem mit Innenverteidiger Samuel Umtiti gemachten Begrüßungsvideo auf Twitter.

Dembélé setzte seine Unterschrift am Montag im Camp Nou erst mit einiger Verzögerung unter den Kontrakt. Wie die Sportzeitung „Marca“ und andere Medien berichteten, ließ die Freigabe aus Dortmund aufgrund von Problemen bei der Vertragsauflösung länger als vorgesehen auf sich warten. Aber der BVB gab am Ende grünes Licht.

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