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NWZonline.de Sport Fußball

Beim BVB wird die Kritik lauter

14.02.2020

Dortmund Die Mannschaft in der Bringschuld, der Trainer in der Kritik – nach zuletzt zwei Niederlagen im DFB-Pokal und in der Meisterschaft geht bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund die Sorge vor einem weiteren unruhigen Februar um. Parallelen zum Vorjahr, als der Revierclub zu diesem Zeitpunkt den Vorsprung in der Meisterschaft verspielte und sowohl in der Champions League als auch im DFB-Pokal patzte, sind unverkennbar. Ein Sieg an diesem Freitag (20.30 Uhr) über Eintracht Frankfurt könnte helfen, die bösen Geister vorerst zu vertreiben. Sportdirektor Michael Zorc nahm die Schönspieler in die Pflicht: „Wir führen die Fairplay-Tabelle an. Aber dafür gibt es keine Punkte.“

Die generöse Art, mit der das offensivstarke, aber abwehrschwache Team in aller Regelmäßigkeit Punkte verschenkt, ist beim BVB zum Reizthema geworden. Ähnlich wie schon Zugang Emre Can, der nach dem 2:3 in Bremen und dem nicht minder überflüssigen 3:4 in Leverkusen eine „dreckigere“ Spielweise angeregt hatte, forderte auch Zorc mehr Zweikampfhärte: „Das ist in manchen Situationen das Mittel der Wahl. Was fehlt, ist das Bewusstsein, das eigene Tor zu beschützen“, klagte der Sportdirektor. Genervt fügte er an: „Wir reden immer über das Gleiche.“

Diese Gesprächstherapie scheint nicht zu fruchten. Bereits die Vorsaison ging in die Vereinshistorie als Zeit der verschenkten Möglichkeiten ein. Und auch in dieser Spielzeit ist es Lucien Favre nicht gelungen, seiner mitunter spektakulär aufspielenden Mannschaft mehr Stabilität zu verleihen. Nicht zuletzt deshalb steht der Fußball-Lehrer in der Kritik. „Es braucht einfach Zeit, es wird kommen“, versprach er am Mittwoch.

Doch die Geduld der Vereinsbosse scheint allmählich aufgebraucht zu sein. Bei Niederlagen gegen Frankfurt und vier Tage später an gleicher Stätte im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain dürften die Diskussionen über den Schweizer lauter werden.

Die Ausfälle der offensiven Stammkräfte Marco Reus und Julian Brandt machen seine Aufgabe nicht leichter. Möglicherweise gibt Favre dem in der Rückrunde nur für wenige Minuten eingesetzten Mario Götze die Chance. Eine weitere Alternative wäre der 17-jährige Giovanni Reyna. „Er ist immer ein Kandidat“, sagte Favre.

Zumindest die Zahlen machen Mut. In den vergangenen 28 Heimspielen an einem Freitagabend gab es keine Niederlage. Zudem gewann der BVB gegen die Eintracht vor eigener Kulisse achtmal in Serie.

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