DORTMUND/BREMEN -

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DORTMUND/BREMEN - 24 Stunden nach der Hitzeschlacht von Dortmund konnten sich die Profis des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen am Montag in ihrem Erfolg sonnen. Trainer Thomas Schaaf gab seinen Mannen trainingsfrei und bittet sie erst an diesem Dienstag um 15.30 Uhr wieder zur Übungseinheit auf das Gelände am Weserstadion. Nach dem 2:0 durch die Tore von Miroslav Klose (28.) und Diego (39.) tankten die Bremer so Kraft für das Saisonfinale. Bereits am Freitag (20.30 Uhr) erwarten sie Alemannia Aachen.

Die Hanseaten können es jedoch anscheinend kaum erwarten, wieder in den Ring zu steigen. „Nachdem wir zuletzt immer nachlegen mussten, sind wir diesmal als erste dran“, freut sich der in die Startelf zurückgekehrte Verteidiger Patrick Owomoyela auf das anstehende Heimduell. Bei einem Sieg übernehmen die Bremer wieder die Tabellenspitze – zumindestens über Nacht.

„Wenn Schalke patzt sind wir da“, gibt sich auch Werder-Torwart Tim Wiese kämpferisch. Nicht zuletzt seinen guten Leistungen haben es die Bremer zu verdanken, dass sie trotz aller Personalsorgen seit elf Pflichtspielen nicht verloren haben. „Man muss den Hut ziehen vor allen Spielern, die in den vergangenen Wochen so reingeschmissen wurden“, lobte Miroslav Klose. Owomoyela etablierte sich nach seiner Verletzungspause auf den Außenpositionen, und der bislang kaum eingesetzte Petri Pasanen fasste in der Innenverteidigung sofort Fuß.

Derweil hat sich Tim Borowski in Dortmund erneut am Knie verletzt. Bei der Untersuchung am Montag diagnostizierten die Ärzte eine Außenbanddehnung. „Ich bin etwas geschockt, weil ich gerade nach dem Alkmaar-Spiel ein sehr gutes Gefühl hatte, dass alles hält“, sagte der 26-Jährige. Wie lange der Mittelfeldspieler ausfällt, konnte er noch nicht abschätzen. „Es wäre schon bitter, wenn Tim wieder länger ausfallen würde“, bedauerte Schaaf.

Ob Owomoyela gegen Aachen aufläuft, ist ebenfalls fraglich. Er verletzte sich gegen den BVB leicht am Fuß.