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NWZonline.de Sport Fußball

Reus bringt Dortmund zurück auf Kurs

21.10.2019

Dortmund Marco Reus war mit den Kräften am Ende. Doch nach seinem Mentalitätsbeweis freute sich sogar der unterlegene Gegner für ihn. Mönchengladbachs Trainer Marco Rose suchte nach der 0:1-Niederlage im Bundesligaspiel in Dortmund sofort nach Schlusspfiff den Weg zum Siegtorschützen des BVB und machte ihm ein ungewöhnliches Geständnis. „Ich freue mich, dass es für ihn geklappt hat. Auch wenn es für uns nicht so gut war“, sagte Rose: „Er ist ein toller Junge und mit unser bester Fußballer in Deutschland. Aber in den letzten Wochen ist er nicht so gut weggekommen.“

Durch mäßige Leistungen, vergebene Torchancen und einen Emotionsausbruch im TV war Reus zum Gesicht der kleinen Dortmunder Krise sowie der Mentalitätsdiskussion geworden. Am Samstag war er dann das Gesicht der möglichen Trendwende. Tags zuvor noch von Fieber geplagt, hielt er bis zum Ende durch und sorgte mit seinem fünften Saisontor (58. Minute) für das Ende des Unentschieden-Fluchs nach drei verschenkten Siegen in Serie.

Schon vor dem Spitzenspiel war Reus als Führungsspieler gefragt gewesen – auch diese Fähigkeit war ihm zuletzt bisweilen abgesprochen worden. Weil Jungstar Jadon Sancho offenbar zu spät von der englischen Nationalmannschaft zurückkam, musste der Kapitän ein ernsthaftes Gespräch mit dem 19-Jährigen führen. „Ja natürlich, das gehört auch dazu“, antwortete Reus bei Sky auf eine Frage von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, ob er Sancho in einem Vier-Augen-Gespräch „in die Mangel genommen“ habe. Zorc erklärte, Sancho sei „ein anständiger junger Mann, der ab und zu mal Grenzen austestet“. Trainer Favre hatte Sancho für das Gladbach-Spiel aus dem Kader gestrichen. Zorc sagte, er gehe davon aus, dass der Flügelspieler an diesem Mittwoch in der Champions League im Spiel bei Inter Mailand wieder dabei sei.

Die Gladbacher haben derweil trotz der Niederlage bewiesen, dass sie die Tabellenspitze in der Vorwoche nicht zufällig erobert hatten. Die Fans sangen nach dem Schlusspfiff dann auch sofort trotzig „Spitzenreiter“. Christoph Kramer war es derweil egal, ob Schalke am Sonntag vorbeiziehen würde. „Über die Tabelle müssen wir nicht reden“, sagte der Ex-Weltmeister: „Das haben wir lange genug getan.“

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