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NWZonline.de Sport Fußball

Kimmich redet üble Aktion schön

05.08.2019

Dortmund Jadon Sancho krümmte sich vor Schmerzen. Der brutale Tritt von Gegenspieler Joshua Kimmich auf das Sprunggelenk des Dortmunder Matchwinners tat schon beim Zusehen weh – und heizte die Diskussion um den Videobeweis somit wieder an. Weil der zuständige Videoassistent Robert Schröder, anders als die Millionen Zuschauer in mehr als 200 Ländern, die unfaire Aktion falsch bewertete.

Dass Bayern Münchens Allrounder in der 76. Minute des Supercups Sancho mit voller Absicht attackierte, war spätestens beim wiederholten Blick auf die TV-Bilder zu erkennen. Eine Rote Karte wäre die einzig richtige Konsequenz gewesen, Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) zückte nach dem kurzen Austausch mit Schröder jedoch nur Gelb. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verwies auf den Medienworkshop „Video-Assistent“, der an diesem Montag in Köln stattfinden wird und möglicherweise zur Aufklärung der fragwürdigen Entscheidung beitragen kann.

„Wenn Joshua Kimmich, den ich von seiner Mentalität und allem her sehr schätze, sich diese Szene nochmal anschaut, ist er vermutlich sehr zufrieden mit der Entscheidung des Schiedsrichters“, sagte der BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem 2:0-Sieg, bei dem Sancho mit einem Tor und einer Vorlage der spielentscheidende Akteur war.

Während Kimmich entschuldigend betonte, dass er „null Intention hatte, ihn zu verletzen“, und der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic „nicht einmal die Gelbe Karte gegeben“ hätte, kam BVB-Sportdirektor Michael Zorc zu einem anderen Ergebnis: „Nach Ansicht der Bilder fehlt mir jegliches Verständnis dafür, wie man da in Köln im Keller sitzen kann und sagen kann: ,Das ist eine Gelbe Karte‘“, kritisierte er: „Das ist eine glasklare Rote Karte. Der Ball war im Aus, das Spiel war unterbrochen. Dann war es eine deutliche Tätlichkeit von Joshua Kimmich.“

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