DORTMUND - Die Psychotricks der Konkurrenten aus München und Schalke lassen Jürgen Klopp kalt. Mit Souveränität kontert der Meistercoach von Borussia Dortmund die jüngsten Verbalattacken von Christian Nerlinger und Clemens Tönnies.
Klopps Credo ist die Besinnung auf die eigenen Stärken: Wir haben nicht das Gefühl, mit jemandem im Wettstreit zu stehen. Wir versuchen, unsere Situation zu verbessern und das haben die Schwarz-Gelben mit Mario Götzes Vertragsverlängerung bis 2016 aktuell perfekt umgesetzt für Trainer Klopp ein herausragendes Zeichen.
Klopp sieht massenhaft Spielraum in unserer sportlichen Entwicklung und wähnt die Fußballer des Tabellenführers vor dem Duell mit dem seit fünf Begegnungen ungeschlagenen VfB Stuttgart an diesem Freitag (20.30 Uhr) bestens für den Titelkampf gerüstet.
Bis auf Götze und Verteidiger Felipe Santana (Bauchmuskelzerrung) steht Klopp gegen den VfB die Top-Startformation zur Verfügung. Einen Wechsel soll es zwischen Sven Bender und Sebastian Kehl geben. Sven ist noch nicht wieder bei 100 Prozent, erläuterte Klopp.
Bei fast hundert Prozent ist dagegen der VfB zumindest bei der Ausbeute der zurückliegenden fünf Spiele. Viermal gewonnen, einmal Remis, 11:2 Tore das spricht für sich und lässt Bruno Labbadia den Auftritt in Dortmund selbstsicher angehen: Wir haben Hochachtung, Respekt, aber keine Angst. Es ist doch wunderbar, in diesem Stadion vor 80 000 Leuten zu spielen.
Im Fall des ersten Sieges in Dortmund seit dem 4. Februar 2007 (1:0) winkt Labbadia und Co. nach dem 28. Spieltag der fünfte Platz.
Gefragt sind in Dortmund die Karten für das Saisonfinale gegen den SC Freiburg (5. Mai). Über 160 000 Bestellungen gingen für die Karten ein, die im freien Verkauf sind. Für das Pokalfinale gegen Bayern München (12. Mai) liegen 260 000 Anfragen vor.
