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NWZonline.de Sport Fußball

Nationaltorwart-Debatte neu entfacht

17.09.2019

Dortmund Am Ende der 68 Sekunden lächelte Marc-An-dré ter Stegen zum ersten Mal. War er sich der verbalen Sprengkraft seines Monologs da schon bewusst? Mit seinem für einen Fußball-Profi ganz normalen Wunsch nach Einsatzzeit und Stammplatzperspektive im Zweikampf mit Manuel Neuer hat der Schlussmann des FC Barcelona die urdeutsche Debatte um die Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft wieder richtig angezettelt. Beim Champions-League-Auftakt von Barça bei Borussia Dortmund steht der 27-Jährige an diesem Dienstag (21 Uhr) nun noch mehr im Blickpunkt – und will Taten folgen lassen.

„Diese Reise mit der Nationalmannschaft war für mich persönlich ein schwerer Schlag“, war ter Stegens Kernaussage auf die Frage nach seiner Situation im Nationalteam, die Fußball-Deutschland nun heiß diskutiert. Null Einsatzminuten gegen Holland (2:4) und in Nordirland (2:0) konnten ihn schließlich nicht glücklich machen.

Er wirkte bei seiner im fließenden Spanisch vorgetragenen Antwort vor einer Papp-Werbetafel weder kämpferisch noch provokativ, eher konzentriert und lobte sogar seinen großen Konkurrenten: „Momentan spielt Manu, und er macht das auch gut.“ Den 33-jährigen DFB-Kapitän provozierte ter Stegen dennoch zu einer für ihn ungewöhnlich klaren Ansage in Sachen Hierarchie und Teamspirit. Neuer machte sinnbildlich klar: Meine Form-Delle im unglückseligen WM-Jahr 2018 ist ausgebügelt. An mir kommt keiner vorbei.

Somit lieferte letztlich eher der Bayern-Torwart das Schmieröl für das nächste Kapitel einer Generationen überspannenden Saga um das DFB-Trikot mit der Nummer eins. Zu dieser darf nun praktisch jeder Ex-Keeper von Bodo Illgner bis Jens Lehmann – beide einst auch Experten des abseits des Rasens ausgetragenen Stammplatzkampfes – seine Meinung kundtun. So sind die Reflexe in der Branche.

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