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NWZonline.de Sport Fußball

Champions League: Dortmund reist mit Rumpfteam nach Lissabon

17.10.2016

Dortmund Die Personalnot bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund nimmt noch dramatischere Formen an. Im Champions-League-Spiel bei Sporting Lissabon an diesem Dienstag (20.45 Uhr) droht BVB-Trainer Tuchel eine komplette Elf auszufallen. Beim 1:1 gegen Hertha BSC verletzte sich auch Kapitän Marcel Schmelzer. Der Linksverteidiger zog sich einen Muskelfaseriss in den Adduktoren zu und fällt nach Angaben der Dortmunder 14 Tage aus.

Definitiv noch kein Thema sind neben Schmelzer die Langzeitausfälle Sven Bender, Erik Durm und Marco Reus. Auch für André Schürrle (Innenbanddehnung im Knie), Raphael Guerreiro (Faserriss) und Gonzalo Castro (Faserriss) kommt ein Einsatz noch zu früh. Der gegen Berlin eingewechselte Joo-Ho Park, Mikel Mireno und der nicht mehr berücksichtigte Neven Subotic sind nicht einmal für die Champions League gemeldet. Immerhin konnten Lukasz Piszczek und Adrian Ramos am Samstag wieder voll trainieren. Sokratis absolvierte zumindest eine Laufeinheit, dürfte aber noch keine Option sein.

Am Freitag hatte sich Tuchel im Chaos um Schwalben und brutale Fouls heiser geschrien. Die Stimme reichte aber noch aus, um Fragen nach dem Thema der vergangenen Tage abzuwehren. „Nice try“, netter Versuch, sagte er nach dem Abpfiff, als er zur Foul-Diskussion befragt wurde: „Ich mache nicht mehr mit.“ Die Diskussion hatte er unlängst selbst eröffnet, als er anderen Teams vorwarf, sie würden gegen den BVB zu unfair auftreten. Dass der Dortmunder Trainer nun über Fouls nicht mehr sprechen wollte, war schade. Denn es hätte einiges zu bereden gegeben. Beispielsweise, dass BVB-Jungstar Emre Mor in der 84. Minute die Beherrschung verlor und Sebastian Langkamp rotwürdig vor die Brust schlug. Immerhin: In der Champions League darf Mor spielen. Auch, dass Langkamp für seinen theatralischen Fall in dieser Szene um Entschuldigung bat, wäre eine Diskussion wert gewesen: „Das war kein Rot für Mor. Ich habe im Eifer des Gefechts übertrieben. Es tut mir leid“, sagte er.

Die Rote Karte gegen Herthas Valentin Stocker in der 90. Minute war hingegen unstrittig. Wie der Schweizer mit gestreckten Beinen von hinten in Matthias Ginter sprang, war hinterhältig und mehrere Stufen brutaler als Mors Rempler.

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