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NWZonline.de Sport Fußball

Bundesliga: Drei Baustellen bereiten Bremen Sorgen

05.06.2015

Oldenburg Am 2. Juli startet Werder Bremen in Neuruppin in das erste Vorbereitungs-Trainingslager auf die kommende Spielzeit in der Fußball-Bundesliga. Um dann wieder um die Europapokalplätze mitspielen zu können, schrauben die Verantwortlichen dieser Tage am Kader. Die NWZ  zeigt, auf welchen Positionen Werder bereits gut aufgestellt ist – und wo Trainer Viktor Skripnik sowie Geschäftsführer Thomas Eichin noch nachbessern müssen.

Torhüter

Im Bremer Tor sind die Planungen abgeschlossen. Felix Wiedwald kehrt von Eintracht Frankfurt zurück und soll sich mit Raphael Wolf um die Nummer eins streiten. Werder hat damit zwei etwa gleich starke Torhüter – aber gehobene Bundesliga-Klasse sieht anders aus. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Konkurrenzkampf beide zu Höchstleistungen treibt. Mit dem 19-jährigen Michael Zetterer hat Skripnik zudem ein Talent in der Hinterhand.

Abwehr

In Jannik Vestergaard (22) und Alejandro Galvez (25) kann Werder auf ein Innenverteidiger-Duo bauen, dass seine Klasse nachgewiesen hat und zudem entwicklungsfähig ist. Assani Lukimya ist seit drei Jahren ein zuverlässiger Ersatzmann, der sich ohne Murren in den Dienst der Mannschaft stellt. Als vierter Innenverteidiger kehrt der zuletzt an Hansa Rostock ausgeliehene Oliver Hüsing (22) zurück – Bremen ist im Abwehrzentrum solide aufgestellt.

Rechts hinten war Theodor Gebre Selassie einer der Gewinner der abgelaufenen Saison, in Marnon Busch gibt es talentierten Ersatz. Notfalls könnte zudem Routinier Clemens Fritz einspringen.

Links hinten lautet das Motto: Quantität statt Qualität. Der oft verletzte Santiago Garcia gilt als Wackelkandidat, Janek Sternberg ersetzte ihn meistens mehr schlecht als recht. Zugang Ulisses Garcia (19) soll ein Mann der Zukunft sein. Weil es aber drei Alternativen gibt, wird Werder nicht mehr handeln.

Mittelfeld

Im defensiven Mittelfeld liegt Werders erste große Baustelle. Philipp Bargfrede und Felix Kroos, das hat die Vergangenheit bewiesen, sind solides Mittelmaß, aber eben nicht mehr. Der Club sucht auf der Position, das hat er zugegeben – noch ohne Erfolg.

Auf den Halbpositionen der Bremer Raute besteht indes genügend Auswahl. Fritz und Zlatko Junuzovic gelten als gesetzt, Fin Bartels, Izet Hajrovic oder Levin Öztunali sind aufgrund ihrer Flexibilität ebenfalls dort einsetzbar.

Probleme gibt es dagegen im kreativen Zentrum – der „Zehner-Position“. Skripnik probierte dort Öztunali, Junuzovic, Hajrovic, Bartels oder Özkan Yildirim aus. Doch keiner wusste im offensiven Mittelfeld so recht zu überzeugen. Einer, der das Spiel in brenzligen Situationen an sich reißt, und dem stockenden Spiel neue Impulse gibt, fehlte an allen Ecken und Enden. Werder ist auf der Suche, doch ein guter Spielmacher für relativ wenig Geld ist auf dem Markt schwer zu finden.

Sturm

Sollte Werder den umworbenen Franco di Santo halten können, wäre man im Angriff sehr gut besetzt. Der Argentinier (13 Saisontore) sowie Zugang Anthony Ujah (neun Treffer für Köln) bilden ein körperlich starkes Duo, dass vielen Gegnern sicher enorme Probleme bereiten würde. Dahinter lauern mit den flexibel einsetzbaren Hajrovic, Bartels sowie dem schnellen Melvyn Lorenzen gute Alternativen.

Ob di Santo, der einen Vertrag bis 2016 besitzt, jedoch wirklich bleibt, weiß wohl nur der 26-Jährige selbst. Derzeit befindet er sich in seiner Heimat Argentinien – ob er wiederkommt, erscheint äußerst fraglich. Eine Verpflichtung von Lukas Podolski, die zuletzt durch die Medien geisterte, schloss Eichin nun aus.

Leihspieler

Bei Nils Petersen, Eljero Elia, Ludovic Obraniak, Martin Kobylanski, Richard Strebinger und Mateo Pavlovic endet die Ausleihe in diesem Sommer. Außer Petersen, der in Freiburg in der Rückrunde neun Tore erzielte, dürfte keiner in Bremen eine Zukunft haben. Petersen selbst zweifelt aber, da er unter Skripnik in der Hinrunde auf der Bank saß. Ihm soll ein Angebot von Hannover 96 vorliegen.


     www.nwzonline.de/werder 

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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