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NWZonline.de Sport Fußball

Mit internationaler Härte zur EM

16.11.2019

Düsseldorf Als die Frage nach „Männerfußball“ und „echten Kerlen“ kam, musste Joachim Löw kurz schmunzeln. „Die beiden Begriffe lassen wir mal weg“, sagte der Bundestrainer und forderte dennoch von seinen Spielern beim womöglich letzten Schritt zum EM-Ticket ein „richtiges Zweikampfverhalten“ gegen Außenseiter Weißrussland: „Auf den Beinen bleiben, Körperkontakt suchen, dagegenhalten, widerstandsfähig sein. Da können wir noch zulegen.“

Löw will im vorletzten EM-Qualifikationsduell in Mönchengladbach an diesem Samstag (20.45 Uhr/RTL) von seinem Team die viel zitierte internationale Härte sehen – und natürlich einen Sieg. Sollte Erzrivale Niederlande im Parallelspiel in Nordirland nicht verlieren, wäre dann die Teilnahme an der EM 2020 schon vor dem Gruppenabschluss am Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland perfekt.

„Es sind noch zwei Schritte bis zur Tür, die uns zur EM bringt“, sagte Löw: „Wir wollen diese zwei Spiele natürlich gewinnen, um einen positiven Abschluss für das Jahr zu haben.“ 2019 wird Löw vor allem mit den großen Personalsorgen als „ständigen Begleiter“ in Verbindung bringen.

Nach der schweren Knieverletzung von Niklas Süle muss zum Beispiel Matthias Ginter in die neue Rolle des Abwehrchefs hineinwachsen. Der 25-jährige Mönchengladbacher erhielt vor seinem Heimspiel im Borussia-Park von Löw Einsatzgarantie und Lob: „Ich habe das Gefühl, der Matze wird bei uns ein bisschen unterschätzt. Ich aber weiß, wie zuverlässig er ist und was er leisten kann.“

Ginter, der schon beim WM-Triumph vor fünf Jahren zum DFB-Team gehörte und seitdem immer etwas unter dem Radar lief, muss nun auf dem Platz und auch in der Kabine aus sich herausgehen. „Ich will weiter vorankommen und mich als Persönlichkeit entwickeln“, sagte der Abwehrspieler, der teamintern durch die Tabellenführung mit Gladbach ein höheres Standing genießt: „Im Training habe ich eine Situation nicht so schlecht gelöst, da sagte Timo Werner zu mir: ,Man merkt schon, dass du ganz oben stehst’.“

Wer an Ginters Seite in der Vierer-Abwehrkette verteidigt, ließ Löw offen. Das genaue Personal ist gegen Gegner wie Weißrussland und Nordirland aber eher zweitrangig. „Das Ziel ist klar: sechs Punkte!“, sagte Kimmich. Den Schlendrian fürchtet Löw nicht, er erfreute sich im Training über die „unglaublich hohe Disziplin“, die „große Energie im Team“ und den „Ehrgeiz, sich Richtung EM weiterentwickeln zu wollen.“ Der Bundestrainer warnte aber auch: „Man kann nicht davon ausgehen, dass man jeden Gegner aus dem Stadion schießt.“

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