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NWZonline.de Sport Fußball

Dutt läuft Zeit bis zum Bundesliga-Saisonstart davon

25.07.2013

Blankenhain Oberflächlich betrachtet war es eine erneute Niederlage. Doch für das 1:2 von Fußball-Bundesligist Werder Bremen bei RB Leipzig – die vierte Testspiel-Pleite in Folge – dürfen durchaus mildernde Umstände angeführt werden. Knapp 70 Minuten lang testete Trainer Robin Dutt Spieler, die überwiegend dem zweiten Glied angehören und das im kaum geübten 4-3-3-System sowie auf ungewohnten Positionen. So spielte Levent Aycicek als rechter Außenverteidiger, Felix Kroos als Innenverteidiger.

Experimente, die allerdings belegen, dass Werder vor dem wichtigen Pokalspiel beim 1. FC Saarbrücken (4. August/14.30 Uhr) noch immer einer Baustelle gleicht. „Unsere Niederlagen-Serie ist nicht gerissen, weil wir hinten und vorne zu fahrlässig agiert haben“, sagte Aaron Hunt und auch Dutt musste eingestehen: „Wir haben noch ganz, ganz, ganz viel Arbeit vor uns.“

Arbeit, für die die Zeit bis zum Saisonstart knapp wird. „Die Sorgen der Fans begründen sich durch das vergangene Jahr. Wir alle müssen aber Geduld aufbringen, wenn für die Zukunft etwas Vernünftiges aufgebaut werden soll“, sagte Dutt. Die Fragen, ob der Kader mehr Qualität benötigt, werden mehr. „Wir analysieren täglich, ob – und wenn ja wo – etwas gemacht werden muss“, sagte Manager Thomas Eichin.

Der 46-Jährige stieß erst am Dienstag in Leipzig zum Team, was Gerüchten über mögliche Zugänge Nahrung gab. Aktuell scheint sich seine Arbeit jedoch um einen Abgang zu drehen. Am Wochenende wird Denni Avdic in Bremen zurückerwartet, der an PEC Zwolle ausgeliehen war und sich dort einen Kreuzbandriss zuzog. Mit dem Schweden plant Werder offenbar nicht mehr. „Wir suchen nach einer guten Lösung“, sagte Eichin. Interesse an Avdic gibt es vom FC Utrecht, allerdings nur auf Leihbasis.

Für mögliche Zugänge hat die Vorbereitung einen Bedarf auf der Linksverteidigerposition ergeben. Lukas Schmitz fehlt dort verletzt noch einige Wochen. „Sollte jemand kommen, so wird es sicher kein weiterer junger Spieler mehr sein. Wenn wir noch Transfers tätigen, dann müssen sie uns sofort helfen“, sagte Eichin.

So wie Barrios für den Angriff? „Ablösefrei wäre er im Vorteil, aber noch hat die Fifa kein Urteil gesprochen.“ Eichins offenes Bekenntnis zu Barrios kann auch ein geschicktes Ablenkungsmanöver sein – oder es dient nur der Beruhigung der Fans in ihrer Sorge um den SV Werder.


     www.nwzonline.de/werder 
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