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NWZonline.de Sport Fußball

Dutt schwärmt von Freiburg

18.10.2013

Bremen Zwischenzeitlich herrschte am Donnerstagmittag eine gewisse Konfusion auf der Pressekonferenz von Fußball-Bundesligist Werder Bremen. Trainer Robin Dutt jedenfalls hatte für einen kurzen Augenblick den Überblick verloren: Ging es jetzt um Freiburg, seinen Ex-Club und an diesem Sonnabend Werders Gegner im Weserstadion (15.30 Uhr), oder ging es um den Bremer Freimarkt, der an diesem Wochenende eröffnet wird?

Über Freiburg konnte Dutt eine ganze Menge erzählen, vom Freimarkt wusste der zugezogene Coach so gerade, dass es ihn gibt. Aber wo die Frage nun mal gestellt war, gab der Trainer auch bereitwillig Auskunft: Jahrmärkte seien grundsätzlich nicht so seine Sache. Seine Frau sei gerne über so genannte Krämermärkte gegangen, was ihn und seinen Sohn aber ziemlich gelangweilt habe. Und beim Achterbahnfahren, erklärte Dutt, würde ihm eher schlecht werden. Der Freimarkt sei also höchstens so etwas wie eine Kür, wenn das Pflichtspiel gegen Freiburg gewonnen wird.

Wenn er an den Sportclub denkt, wird ihm weder schwindelig noch langweilig. Robin Dutt, der von 2007 bis 2011 Cheftrainer bei den Breisgauern war, schwelgt geradezu in den Erinnerungen und bezeichnet Freiburg „nicht nur sportlich, sondern auch privat als meine schönste Station“. Sein ehemaliger Verein hat bekanntlich in der vergangenen Saison für eine der Überraschungen der Liga gesorgt und sich mit Platz fünf für die Europa League qualifiziert. Es gab nicht wenige Warner, die dem Sportclub eine schwierige Saison 2013/14 vorausgesagt haben. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Verein im Sommer in Max Kruse, Jan Rosenthal, Johannes Flum und Werders Cedrick Makiadi gleich mehrere Leistungsträger abgeben musste. „Aber ich mache mir keine Sorgen“, erklärte Dutt, „der SC Freiburg braucht nach dem Umbruch ein wenig Zeit. Ich bin mir sicher, dass sie am Ende der Saison im sicheren Mittelfeld landen.“

Für Dutt ist es also in jedem Fall ein besonderes Spiel, auch wenn er sagt: „Wenn angepfiffen wird, ist es wieder ein ganz normales Spiel, da willst Du mit aller Macht die drei Punkte. Die Emotionen bleiben außen vor.“

Während Dutt nur ein paar Jahre in Freiburg gearbeitet hat, ist Thomas Eichin in Freiburg geboren. „Aber ich glaube trotzdem, für mich hat das weniger Bedeutung als für Robin Dutt“, erklärte der Bremer Sportchef, der Freiburg als 18-Jähriger verlassen und anschließend fast ausschließlich für Borussia Mönchengladbach gespielt hatte.

Einen Berührungspunkt gibt es dennoch: Eichin hat gemeinsam mit dem heutigen SC-Cheftrainer Christian Streich für den Stadtrivalen FC Freiburg gespielt. Und dann verriet Eichin sogar noch etwas zum Thema Freimarkt: Die Werder-Mannschaft habe entschieden, auf den seit Jahrzehnten üblichen Besuch des Bayernzelts zu verzichten.


     www.nwzonline.de/werder 
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