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NWZonline.de Sport Fußball

Eintracht-Profis tanzen nach historischem Heimsieg

04.11.2013

Braunschweig Tanzende Spieler, ekstatische Fans und ein Trainer, der die Szenerie augenzwinkernd und mit verschränkten Armen genüsslich verfolgte – 10  410 Tage ohne Erstliga-Heimsieg waren in Braunschweig nur noch Geschichte, und eine ganze Stadt spielte verrückt.

Mehr als 28 Jahre hatten die Gastgeber auf diesen Tag gewartet. Und nun besiegte die Eintracht den Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen mit 1:0 (0:0). Es war ein Triumph, der das Zeitgefühl von Torsten Lieberknecht veränderte, zumindest an diesem für die Braunschweiger so historischen Tag. „Die vier Minuten der Nachspielzeit haben sich länger angefühlt als die mehr als 10 000 Tage davor ohne Heimsieg“, sagte der Erfolgstrainer mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen. Gerade rechtzeitig scheint also der Neuling auch im eigenen für 30 Millionen Euro runderneuerten Stadion in der Fußball-Bundesliga anzukommen.

„Das war ein Spiel, das uns richtig weitergebracht hat. Wenn wir immer bis zum Schluss hochkonzentriert sind, können wir auch mithalten“, sagte Kapitän Deniz Dogan direkt nach dem Schlusspfiff als Anführer einer wilden Square-Dance-Party auf der Tartanbahn.

Gegen enttäuschende Leverkusener, die sich offenbar schon für das Champions-League-Spiel bei Schachtjor Donezk an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) schonten, stocherte Torjäger Domi Kumbela den Ball zum Siegtreffer über die Linie (81. Minute).

Im Gegensatz zu seinen Spielern suchte Trainer Sami Hyypiä nach dem peinlichen 0:1 beim Schlusslicht nicht nach Ausflüchten. Der Finne gab zu, sich mit seinen Personalentscheidungen verzockt zu haben. Das bislang so starke Offensiv-Trio des Tabellendritten mit Sidney Sam, Heung-Min Son und Stefan Kießling saß zunächst auf der Bank. Auch Nationalspieler Lars Bender kam nach auskuriertem Muskelfaserriss erst zur zweiten Halbzeit und kassierte in der Nachspielzeit zu allem Überfluss noch die Gelb-Rote-Karte.

„Die letzte Überzeugung, hat gefehlt“, bemängelte Hyypiä. Doch anstatt das so anzuerkennen, spannen einige Bayer-Profis zwei Wochen nach dem Phantom-Tor von Hoffenheim im Kabinengang unzutreffende Verschwörungstheorien gegen ihre Elf.

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