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NWZonline.de Sport Fußball

Videobeweis In Der Bundesliga: Elfmeter auf den zweiten Blick

26.08.2016

Frankfurt Am Main Wenn am Freitag die Bundesliga in ihre neue Saison startet, wird gleichzeitig der Anfang vom Ende der Schiedsrichter-Tatsachenentscheidung eingeläutet. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beginnen mit der Videobeweis-Testphase - nach der Einführung der Torlinientechnik treibt damit das nächste „Schreckgespenst“ aller Fußball-Puristen sein Unwesen.

„Durch diese frühestmögliche Beteiligung, dazu in der höchsten Spielklasse, will der deutsche Profifußball auch auf dieser Ebene des technischen Fortschritts eine Vorreiterrolle übernehmen“, ließ die DFL am Donnerstag noch einmal ihre Einstellung zum Videobeweis verlauten.

Pro Spieltag wird es zunächst bis zu vier Bundesliga-Begegnungen geben, in denen Erfahrungen gesammelt werden sollen. Nach den Vorgaben des International Football Association Board (IFAB) - den Regelhütern des Weltverbandes FIFA - sind grundsätzlich vier spielentscheidende Situation durch den Video-Assistenten überprüfbar: Tor, Elfmeter, Platzverweis und Spielerverwechslung bei Gelber und Roter Karte.

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In der Bundesliga wird es zwei Testphasen geben. In der kommenden Saison zunächst „offline“ - ohne Eingriff des Video-Assistenten in das Spielgeschehen. Diese Phase soll der Schulung von Video-Assistenten und Schiedsrichtern dienen.

Richtig ernst wird es in der Spielzeit 2017/18 sind. Dann sind bei allen Bundesligaspielen „Live-Tests“ geplant, die unmittelbare Auswirkungen auf die Bewertung von Situationen haben können - wobei der Schiedsrichter weiterhin die letzte Entscheidung trifft.

Die „Offline“-Tests in der kommenden Saison verlaufen im Hintergrund. Es findet keine Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Video-Assistent statt. Parallel gibt es in dieser Phase schon Live-Tests bei Testspielen, damit hinsichtlich der nächsten Stufe vorab praktische Eindrücke gesammelt werden können.

Als Video-Assistenten vorgesehen sind aktive, kürzlich ausgeschiedene oder frühere Bundesliga-Referees, die noch in der Ausbildung von Topschiedsrichtern tätig sind. Sie werden die Spiele nicht in den Stadien verfolgen, sondern von einem zentralen Standort in Köln agieren, wo ihnen sämtliche Bilder der TV-Produktion zur Verfügung stehen - analog zur Praxis im US-Sport.

Eine Präsentation von Zwischenergebnissen der ersten Testphase ist nach dem Hinrunden-Ende Anfang des kommenden Jahres geplant. Bis dahin will die DFL keine mediale Begleitung der Test zulassen.

Im März hatte das IFAB einer Testphase für die Einführung des Videobeweises zugestimmt. Damals wurde ein Test bis einschließlich der Spielzeit 2017/18 beschlossen. Die DFL und der DFB hatten sich darum beworben, die Technik testen zu dürfen. Neben Deutschland haben Australien, Brasilien, die Niederlande, Portugal und die USA den Zuschlag bekommen.

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