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NWZonline.de Sport Fußball

Weusthof coacht Amateur-Auswahl gegen Oranje

13.06.2019

Emmen Ein prestigeträchtiges Duell geht an diesem Samstag in eine neue Runde: Eine deutsche Fußball-Auswahl tritt gegen eine niederländische Mannschaft an. Allerdings geht es hierbei nicht um Profis des DFB-Teams oder der Elftal, sondern um Amateursportler aus unteren Ligen nahe der deutsch-niederländischen Grenze.

Das „Länderspiel der Regionen“ (oder „Semi-Interland“, wie es auf niederländischer Seite heißt), hat eine lange Tradition und wird in diesem Jahr – 45 Jahre nach dem WM-Finale zwischen Deutschland und den Niederlanden bei der WM 1974 – wiederbelebt. Anstoß ist an diesem Samstag um 15 Uhr im kleinen Stadion „De Oude Meerdijk“ im niederländischen Emmen. Der Eintritt für das Spiel wie auch für das Rahmenprogramm ist frei. Im Jahr 2020 ist die Fortsetzung auf deutscher Seite geplant.

Das mit dem „grenznahen Gebiet“ haben die Trainer des norddeutschen Teams nun ein wenig enger gefasst, als es zunächst geplant gewesen war. Initiator der Partie ist die Ems-Dollart-Region (EDR), ein grenzübergreifender, öffentlich-rechtlicher Zweckverband, der sich die Annäherung der beiden Länder auf die Fahne geschrieben hat. Die Spieler der EDR-Auswahl konnten aus Ostfriesland und dem Emsland, aber auch den Landkreisen Friesland und Cloppenburg kommen. Sie dürfen dabei höchstens in der Oberliga spielen.

Für die erste Austragung sind nun allerdings nur Spieler aus Ostfriesland und dem Emsland nominiert worden. „Wir haben uns überlegt, das Ganze erstmal grenznaher zu halten. Wir wollen Zuschauer nach Emmen locken“, berichtet Sebastian Röttger. Der frühere Trainer des SC Spelle-Venhaus war gemeinsam mit Uwe Welzel (Kickers Emden) als Auswahltrainer vorgesehen und hat sich mit um die Kaderzusammenstellung gekümmert. Aufgrund eines Termins kann Röttger jedoch doch nicht an der Seitenlinie stehen.

Stattdessen wird Alo Weusthof, der bis zum Ende der abgelaufenen Saison Trainer des Regionalligisten SSV Jeddeloh war und auch schon den SV Meppen und Preußen Münster trainierte, mit Welzel die Auswahl betreuen. „Ich finde dieses Spiel gut und freue mich darauf“, betonte Weusthof, der den Kader beim ersten Training am Mittwochabend in Bunde (Landkreis Leer) kennenlernte.

Vier Spieler von Kickers Emden

Norddeutscher Kader: Manuel Menzel, Marvin Eilerts, Milad Faqiryar, Tido Steffens (alle Kickers Emden), Bernd Düker, Simon Schäfer, Michael Thielke, (alle SC Spelle- Venhaus), Eike Schmidt, Keno Schmidt (beide TV Bunde), Lars Huxsohl (ehemals JLZ Emsland, zuletzt USA), Christoph Andrees (Rot-Weiß Heede), Eric Bruns, Marek Janssen (beide BW Papenburg), Hauke Specht (SV Großefehn), Jan-Bernd Klaas (SV Holthausen-Biene), Lukas Koets (VfL Germania Leer), Michael Bünker (SV Listrup), Simon Többen (Olympia Laxten).

Die Kaderzusammenstellung sei nicht so einfach gewesen, ergänzt Röttger: „Viele Teams sind ja gar nicht mehr da, weil die Saison vorbei ist. Es ist nicht ganz das geworden, was wir uns erhofft hatten.“ So wisse Röttger nicht, wie hoch die Qualität ist – aber natürlich wisse man auch nicht, wie stark das niederländische Team ist. Trainer Ron Jans, der schon die Erstliga-Clubs FC Groningen, SC Heerenveen und den PEC Zwolle trainierte, darf auf niederländischer Seite Spieler bis zur dritten Liga aufbieten. Diese Regel soll Chancengleichheit gewähren. „Das kommt auch ungefähr hin von der Leistungsstärke“, bestätigt Weusthof, der seit Jahren Verbindungen ins Nachbarland hat und sich etwas auskennt. Im Kader der Gastgeber steht im 36-jährigen Gibril Sankoh aber auch ein ehemaliger Bundesligaprofi vom FC Augsburg.

„Wir müssen dieses Spiel erstmal wieder etablieren“, betont Röttger. Bei einem Erfolg werde man dann im nächsten Jahr sicher auch Spieler aus dem Oldenburger Land in die Auswahl holen.

Mit dem „Länderspiel der Regionen“ lebt eine frühere Tradition wieder auf. Zwischen 1913 und 1960 gab es insgesamt 28 Partien. Am 22. April 1960 trennten sich die Teams im bislang letzten Aufeinandertreffen im Groninger Stadion „Oosterpark“ mit einem 3:3. Rund 11 000 Zuschauer sahen die Partie, auf deutscher Seite markierte damals die Hamburger Ikone Uwe Seeler den Endstand.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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