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Englands Nationalheld geht fremd

Der englische Fußball-Nationalheld

Geoff Hurst

(Bild) ist den Fans auf der Insel „in den Rücken gefallen“. Denn Hurst, geliebter Schütze des Wembley-Tores im WM-Finale 1966, fiebert bei der EM ausgerechnet mit dem Erzrivalen Deutschland mit.

„Diese Rivalität sollte endlich aufhören“, sagte Hurst einer Boulevardzeitung und wurde daraufhin als „Geoff Herrst“ verspottet. „Solange England nicht für die EM qualifiziert ist, unterstütze ich Deutschland“, sagte der 66-jährige Sir Geoff. „Eigentlich spielen sie genau wie wir. Mit dem Unterschied, dass sie Elfmeter schießen können.“

Der Hamburger Aktionskünstler

Dennis Pahl

will sich während der EM vor jedem Stadion in der Schweiz und in Österreich von Fußballfans bemalen lassen. Die Stadion-Besucher dürfen mit Pinsel und Farbe bewaffnet ihrer Kreativität auf Pahls Anzug und Gesicht freien Lauf lassen. Die Farben sind jeweils den Flaggen der aktuell spielenden Mannschaften angepasst.

„Ich bin eine leere Leinwand, auf der das Publikum seine Gefühle und Ideen abladen kann“, so der 26-jährige Straßenkünstler. Für den Fußball-Trainer

Giovanni Trapattoni

ist klassische Musik ein Quell der Inspiration. „Wer Mozart hört, kann auch besser Fußball spielen“, sagte der Italiener in einem Interview. Man lerne viel über Spannungen, Tempo, Rhythmus, den Aufbau, die Strukturen und die Logik, ein Spiel zu lesen. Aber Fußballer würden sich kaum noch für Kultur interessieren. „Die Spieler denken, dass ihr Leben auf dem Platz stattfindet“, sagte der 69-Jährige, der mehr als 2000 Klassik-CDs besitzt.

Ein Trainer habe einen Job wie ein Dirigent, denn in einem Orchester spielten auch viele Diven. „Es gibt allerdings einen großen Unterschied: Eine zweite Geige wird nicht vor dem Konzert zum Dirigenten gehen und ihm sagen, dass sie heute mal erste Geige spielen will.“Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident

Jürgen Rüttgers

(CDU) setzt bei der EM große Erwartungen an die Kicker aus NRW. „Elf der 23 deutschen Nationalspieler stammen aus Nordrhein-Westfalen oder stehen hier unter Vertrag“, sagte Rüttgers. Schon bei der WM 1954 hätten mit Toni Turek und Helmut Rahn vor allem Spieler aus NRW für den deutschen Triumph gesorgt. „2008 können es wieder die Menschen an Rhein und Ruhr sein, die Deutschland entscheidend nach vorne bringen“, sagte Rüttgers.

Spaniens Nationalspieler bekommen bei der EM königlichen Beistand. Kronprinz

Felipe

und Prinzessin

Letizia

(Bild) werden das erste EM-Spiel der „Seleccion“ am Dienstag in Innsbruck gegen Russland auf der Tribüne miterleben. Dies teilte das spanische Königshaus am Sonntag in Madrid mit. Spaniens königliche Familie gilt als sportbegeistert. Mitglieder des Königshauses besuchen häufig wichtige Sportveranstaltungen, um spanische Mannschaften zu unterstützen.
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