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NWZonline.de Sport Fußball

VORRUNDE: Favoriten droht das frühe Aus

22.06.2006

HAMBURG /NüRNBERG HAMBURG/NÜRNBERG/SID/DPA - Dem dreimaligen Titelträger Italien und den hoch gehandelten Tschechen droht das blamable WM-Aus in der Vorrunde, die Außenseiter Ghana und USA hoffen dagegen noch auf die Sensation.

Vor den abschließenden Spielen heute in der Gruppe E zwischen Italien und Tschechien in Hamburg (16 Uhr/ZDF) sowie Ghana und den USA in Nürnberg (16 Uhr/Premiere) zittern die Favoriten. Die „Squadra Azzurra“ geht dennoch mit breiter Brust in das Spiel gegen die Osteuropäer. „Es gibt zwei Dinge, derer ich mir sicher bin. Erstens, dass wir weiterkommen, und zweitens, dass Milan nicht wegen einer Haartransplantation absteigen muss“, sagte Gennaro Gattuso. Der Mittelfeldspieler des AC Mailand spielt damit auf den italienischen Fußball-Skandal an, in dem AC-Manager Leonardo Meani einem Schiedsrichter eine Haartransplantation versprochen haben soll, wenn er für seinen Club pfeife.

Nach dem Sieg gegen Ghana (2:0) und der enttäuschenden Vorstellung gegen die USA (1:1) braucht Italien mindestens einen Punkt, um im Achtelfinale zu stehen.

Unterdessen ist die Angst bei den Tschechen vor der Heimreise nach der Vorrunde größer als der Respekt vor einem möglichen Aufeinandertreffen mit Brasilien im Achtelfinale. „Die Situation ist schwierig, wir stehen unter Druck. Aber ich habe schon nach der Auslosung in Leipzig gesagt, dass diese Gruppe erst am letzten Spieltag entschieden wird. So ist es gekommen“, meinte Trainer Karel Brückner, der auf die gesperrten Tomas Ujfalusi und Vratislav Lokvenc sowie wahrscheinlich auf den verletzten Torjäger Jan Koller (Muskelfaserriss) verzichten muss.

Hoffnungsträger der Tschechen, die dem eindrucksvollen Sieg gegen die USA (3:0) ein schwaches Spiel gegen Ghana (0:2) folgen ließen, ist außer Spielmacher Pavel Nedved der EM-Torschützenkönig von 2004, Milan Baros. Der Stürmer hat am Dienstag nach seiner Fußverletzung wieder das Mannschaftstraining aufgenommen.

In Ghanas Straßen wird es heute Nachmittag unterdessen still werden. Niemand wird arbeiten, ein ganzes Land sitzt vor dem Fernseher. Die Nationalmannschaft begeistert bei ihrer WM-Premiere einen ganzen Kontinent. Ghanas Staatspräsident John Agyekum Kufuor gab der Bevölkerung kurzerhand einen halben Tag frei, damit jeder das Duell gegen die USA verfolgen kann. Die Amerikaner müssen gewinnen, um noch eine Chance auf den Einzug in die Runde der letzten 16 zu haben, die Afrikaner haben ihr Schicksal selbst in der Hand.

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