Leipzig - Zu vielen unschönen Szenen ist es am Wochenende bei einigen Fußballspielen gekommen. Am Rande des brisanten Drittliga-Duells zwischen RB Leipzig und Hansa Rostock (1:2) gab es die befürchteten Krawalle. Die Polizei hatte Mühe, die 4800 angereisten Rostock-Fans in Schach zu halten. Beim Anmarsch der Hansa-Anhänger wurden die Beamten mit Flaschen und pyrotechnischen Produkten beworfen. Insgesamt wurden 22 Polizisten leicht verletzt, 17 von ihnen erlitten ein Knalltrauma. Vier Rowdys wurden festgenommen.

Rund um die Regionalliga-Partie 1. FC Magdeburg gegen 1. FC Lok Leipzig (3:1) sind bei Ausschreitungen elf Polizisten und eine unbekannte Anzahl von Anhängern verletzt worden. In Magdeburg wurden 15 Strafverfahren eingeleitet. Sechs Magdeburger Fans wurden festgenommen. Die Polizei und Ordner verhinderten während des Spiels mit Einsatz von Pfefferspray den Sturm des Gästeblocks durch Magdeburg-Anhänger. Die Partie war wegen Zündens von Pyrotechnik zweimal unterbrochen worden.

Schwere Krawalle am Rande des Oberliga-Spiels SSV Reutlingen gegen den Karlsruher SC II (2:2) hatten bereits am Freitag vier Verletzte, darunter einen Polizeibeamten zur Folge. Der verletzte Polizist hatte Faustschläge ins Gesicht erhalten und musste im Krankenhaus behandelt werden. Auch eine der anderen drei verletzten Personen musste zur Behandlung in die Klinik.