FRANKFURT - Schneckenrennen um Platz drei in der 2. Fußball-Bundesliga: Während Spitzenreiter Greuther Fürth und Verfolger Eintracht Frankfurt fünf Spieltage vor Saisonende bereits die Aufstiegsfeier planen, wird der Kampf um den Relegationsplatz zwischen den schwächelnden Teams Fortuna Düsseldorf, FC St. Pauli und SC Paderborn zur Nervenprobe. Am Dienstag sind zunächst die Düsseldorfer (gegen den FSV Frankfurt) sowie St. Pauli (gegen Union Berlin) zum Siegen verdammt.
Sonst könnte am Mittwoch erstmals seit Wochen wieder der vermeintliche Außenseiter aus Paderborn mit einem Sieg bei Erzgebirge Aue an den beiden Ex-Bundesligisten vorbeiziehen. Noch liegt die Fortuna als Tabellen-Dritter mit 54 Punkten einen Zähler vor St. Pauli (53) und zwei Zähler vor Paderborn (52).
Vor allem die Düsseldorfer müssen nach nur zwei Siegen und 13 Punkten aus den bisherigen zwölf Spielen der Rückrunde wieder einen „Dreier“ holen. Der Herbstmeister ist derzeit aber auch moralisch am Abgrund. „Natürlich sind wir mit der Situation überhaupt nicht zufrieden. Die Mannschaft kommt mit dem Druck, den wir uns durch die gute Hinrunde auferlegt haben, nicht klar“, sagte Düsseldorfs Manager Wolf Werner.
Pauli-Coach André Schubert warnte seine Mannschaft vor dem Heimspiel gegen Union Berlin derweil vor zu großem Übermut: „In dieser Situation gibt es keine einfachen Spiele mehr.“
