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NWZonline.de Sport Fußball

Frankfurter Höhenflug nimmt einfach kein Ende

26.11.2018

Frankfurt Marco Russ ist ein Kind der Frankfurter Eintracht, aber so etwas hat selbst der 33-Jährige nie erlebt. „Nicht mal ansatzweise“ könne er sich an so einen Lauf erinnern, sagte Russ: „Das zehnte Spiel, neunter Sieg? Nee, keine Chance.“

Im Moment, ergänzte er, füge sich wie bei diesem 3:1 (1:0) beim FC Augsburg einfach alles zusammen. Das sogenannte „magische Dreieck“ mit Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic zelebriert Fußball, „auch das Spielglück kommt dazu“, sagte Russ, der, abgesehen von einem Wolfsburg-Intermezzo, seit 1996 zum Verein gehört: „Wahnsinn. Schön, mal in so einer Situation zu sein.“

Unglaublich, unfassbar, auch Wahnsinn sind Wörter, die gerade Standard im Eintracht-Vokabular sind, positiv besetzt natürlich. „Ganz Deutschland hat im Moment Spaß an der Eintracht“, sagte Edelfan Sebastian Vettel im Aktuellen Sportstudio.

Sich nicht zufriedengeben, hungrig bleiben, mehr wollen, darauf achtet besonders Trainer Adi Hütter, der Architekt dieses Kunstwerks aus der Mainmetropole. Der Österreicher freut sich über diese „tolle Situation“, er könne das Ganze aber richtig einordnen, zumal es noch genügend Ansatzpunkte für Verbesserung gebe: „Ich finde schon viel, das mir nicht gepasst hat.“

Hütter, der zu Saisonbeginn nach dem frühen Pokal-Aus öffentlich schon fast als gescheitert galt, und der dies noch so ein Stück in sich trägt. „Ich bin Realist“, sagte er: „Ich vergesse nicht, wo wir herkommen.“ Und auch seine Spieler wirken nicht so, als würden sie inmitten dieses sportlichen Höhenflugs tatsächlich abheben. „Wir versuchen auf keinen Fall, die Euphoriebremse zu treten“, sagte Russ. Wichtiger jedoch war der Nachsatz: „Solange das alles nicht in Überheblichkeit ausartet oder Arroganz.“

Nach dem Blitztor von Jonathan de Guzman (1. Minute) blieb die Eintracht auf Kurs, weil Augsburg die Abschlussqualität fehlte, weil Haller (47.) und Rebic (68.) magische Momente lieferten. Der Anschlusstreffer durch Sergio Cordova (90.) kam für die Augsburger zu spät.

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