FRANKFURT - Vier Spiele Sperre und 10 000 Euro hat „Rüpel“ David Jarolim vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV der Griff in den Unterleib von Markus Schuler gekostet. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Konsequenz aus der Roten Karte für den tschechischen Nationalspieler, der sich im Punktspiel des HSV gegen Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende (1:1) zu dieser Tätlichkeit hatte hinreißen lassen. Jarolim ist für sein rüdes Eingreifen mit der Mindestsperre für eine Tätlichkeit belegt worden.
Zum Vergleich: Der Wiederholungstäter Vragel da Silva von Energie Cottbus hatte wegen eines Ellenbogenchecks gegen Gaetan Krebs im Spiel am 17. Dezember gegen Hannover 96 eine Sperre von acht Spielen erhalten und musste 10 000 Euro zahlen.
