FRANKFURT - Mit einer Erhöhung von personengebundenen Eintrittskarten will die Deutsche Fußball Liga (DFL) potenzielle Randalierer künftig aus den Bundesliga-Stadien fernhalten. „Über die Personalisierung von Tickets, besonders in Gästeblöcken, müssen wir reden. Obwohl wir sicher nicht 5000 bis 7000 anreisende Zuschauer damit ausstatten können“, so Holger Hieronymus, DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb.

Nach Angaben von Helmut Spahn, dem Sicherheitsbeauftragten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), werden solche Tickets bisher bei 15 bis 20 Risikospielen pro Saison verkauft. Bei einem runden Tisch mit den Innenministern am 23. April wollen die Vertreter von DFL und DFB beraten, wie Ausschreitungen in den Stadien künftig vermieden werden können.