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FC Bayern droht die Europa League

sid

FRANKFURT - Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge marschierten frustriert in die Kabine, Torjäger Mario Gomez konnte sich nicht mal über seinen 23. Saisontreffer freuen, und Trainer Andries Jonker war einfach nur enttäuscht. Fußball-Rekordmeister Bayern München droht nach dem 1:1 (0:0) bei Eintracht Frankfurt und angesichts von einem Punkt Rückstand auf Hannover 96 mehr denn je die Teilnahme an der ungeliebten Europa League.

„Die Qualifikation für die Champions League ist sehr gefährdet“, so WM-Torschützenkönig Thomas Müller, der einzige Bayern-Profi, der Normalform erreicht hatte.

Blick auf Hannover

Ausgerechnet in der kommenden Saison im „Cup der Verlierer“ zu spielen, wenn das Finale der Königsklasse in der Münchner Arena stattfindet, ist für die Bayern ein Horrorszenario. Das weiß auch Bastian Schweinsteiger. „Es ist kein schönes Gefühl, von jemandem abhängig zu sein. Jetzt müssen wir gegen Schalke gewinnen und hoffen, dass Hannover Punkte lässt.“

Während Hoeneß und Rummenigge sowie Sportchef Christian Nerlinger die Frankfurter Arena nach Spielschluss wortlos verließen, sprach Interimscoach Jonker Klartext. „In dieser Situation müssen wir einfach gewinnen“, sagte der Niederländer und betonte, dass die Bayern aufgrund des Spielverlaufs die drei Punkte auch nicht verdient gehabt hätten.

Gekas vergibt Großchance

Erst in den letzten 15 Minuten agierte Bayern überzeugend und erzwang nach Frankfurts Führung durch Sebastian Rode (54.) dank eines verwandelten Foulelfmeters von Gomez (89.) den glücklichen Auswärtspunkt.

Doch nicht nur die Münchner waren nach dem verpassten Sieg bitter enttäuscht. Auch die Eintracht konnte sich nicht über den Punktgewinn freuen. Vor allem deshalb, weil der Elfmeter kurz vor Schluss äußerst strittig war und weil Frankfurts Torjäger außer Dienst, Theofanis Gekas, wieder einmal aus drei Metern das völlig leere Tor verfehlt hatte.

„Für uns ist das Ergebnis eine große Enttäuschung. Wir hatten Torchancen, bei denen der gegnerische Torhüter nicht mehr hätte eingreifen können. Da hätten wir den Sack zumachen müssen“, sagte Eintrachts Trainer Christoph Daum.

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