FRANKFURT - Als Reaktion auf die zunehmende Gewalt in den Bundesliga-Stadien hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) ein Maßnahmen- Paket für die bessere Gewährleistung der Sicherheit verabschiedet. Das am Montag vom Ligavorstand und dem Aufsichtsrat abgesegnete Papier soll an diesem Freitag beim Runden Tisch im Bundesinnenministerium in Berlin erörtert werden.
Dann treffen sich die Bundesliga-Clubs mit Vertretern aus der Politik, um über das Thema zu diskutieren und Lösungen zu finden. Die Liga schlägt konkrete Schritte wie eine Verbesserung der Kommunikationswege zwischen allen beteiligten Parteien, den Ausbau der präventiven Fanarbeit und eine Qualifizierungsoffensive vor.
„Sicherheit im Fußball hat höchste Priorität. Komplexe Fragestellungen können aber keine einfachen Antworten nach sich ziehen. Wir müssen und werden weiterhin an durchdachten praktischen Lösungen mitwirken“, sagte der Ligapräsident Reinhard Rauball.
