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NWZonline.de Sport Fußball

Beckenbauer nicht vernehmungsfähig?

20.07.2019

Frankfurt /Main Franz Beckenbauer ist keinesfalls zu beneiden. Zwei Herzoperationen, eine künstliche Hüfte, zuletzt ein Augeninfarkt – der gesundheitliche Zustand des „Fußball-Kaisers“ gab in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Grund zur Sorge. Seine zahlreichen Probleme könnten den 73-Jährigen im Skandal um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nun aber offenbar vor einer möglichen harten Strafe schützen.

Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet, soll der damalige WM-Organisationsboss aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit von der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) nicht mehr „einvernahmefähig“ sein. Dass mögliche strafrechtliche Konsequenzen damit einhergehend verjähren könnten, wie die „NZZ“ schrieb, wollte die BA nicht kommentieren. Allerdings bestätigte die Behörde, dass allen „beteiligten Parteien ihre Absicht mitgeteilt wurde, das Verfahren gegen den Beschuldigten Franz Beckenbauer abzutrennen und separat weiterzuführen“.

Neben Beckenbauer werden auch die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger (74) und Wolfgang Niersbach (68) von der BA beschuldigt. Auch gegen den ehemaligen Generalsekretär Horst R. Schmidt (77) sowie den früheren Fifa-Generalsekretär Urs Linsi (70) laufen die Ermittlungen. Die Vorwürfe: Verdacht des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung. Für alle Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

Konkret geht es um 6,7 Millionen Euro, die 2005 vom deutschen WM-Organisationskomitee über den Weltverband Fifa mutmaßlich an den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus überwiesen worden sind. Exakt diese Summe war drei Jahre zuvor offenkundig in Form von Vorleistungen von Beckenbauer, der zentralen Figur im ganzen Skandal, und Louis-Dreyfus an den früheren Fifa-Skandalfunktionär Mohamed bin Hammam nach Katar geflossen.

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