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NWZonline.de Sport Fußball

Ab Montag Wieder Punktspiele Erlaubt: Das bedeutet die Corona-Verordnung für den Mannschaftssport

11.07.2020

Frankfurt /Oldenburg Auf diese Nachricht haben nicht nur Amateurfußballer, sondern auch Aktive aus anderen Mannschaftssportarten wie beispielsweise Handball, Volleyball und Hockey monatelang gewartet. Nach der ab kommenden Montag gültigen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sollen wieder Wettkämpfe im Mannschaftssport möglich sein. Und auch der Deutsche Fußball-Bund hat seinen Rahmenterminkalender für die Saison 2020/21 bekanntgegeben.

Punktspiele möglich

Ab Montag könnten Amateur-Teams theoretisch also wieder in Freundschafts- oder Punktspielen gegeneinander antreten. Es dürfen sich aber nicht mehr als 30 Personen zur gleichen Zeit auf dem Sportplatz befinden, zudem sollen bis zu 50 Personen dem Spiel zusehen dürfen, wenn sie die Abstandsregeln beachten. Wenn es für jeden Zuschauer einen Sitzplatz gibt und deren Kontaktdaten dokumentiert werden, sind sogar bis zu 500 Zuschauer erlaubt. „Sobald uns die neue Verordnung vorliegt, werden wir sie genau prüfen. Dann werden wir auch bekanntgeben, ab wann die Mannschaften in Niedersachsen wieder Testspiele oder Pokalspiele bestreiten können“, sagte Jürgen Stebani, Spielausschussleiter des Niedersächsischen Fußballverbandes, am Freitag noch zurückhaltend.

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Während der Amateursport nun also wieder Wettkämpfe bestreiten darf, haben die Profifußballer ein knackiges Programm vor der Brust. Die Folgen der Corona-Unterbrechung werden auch den Spielplan der nächsten Saison im deutschen Fußball noch kräftig durcheinanderwirbeln. Der DFB veröffentlichte seinen Rahmenterminkalender, wonach die Spielzeit 2020/21 mit der ersten DFB-Pokalrunde vom 11. bis 14. September beginnt. Eine Woche später (18. September) sollen Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen – alles aber noch unter Vorbehalt. Der neue Rahmenterminkalender beinhaltet einige Besonderheiten. Neben dem zwangsläufig deutlich verspäteten Start werden die Profis auch fast keine Winterpause haben. Am 22. und 23. Dezember finden noch Pokalspiele der zweiten Runde statt, am 2. und 3. Januar wird wieder in der Bundesliga gespielt. Da es im Jahr 2021 erst mit dem 14. Spieltag weitergeht, wird es auch keinen klassischen Herbstmeister geben.

Finale an Himmelfahrt

Auch im DFB-Pokal gibt es Neuerungen. Während das Achtelfinale am 2. und 3. Februar sowie das Viertelfinale am 2. und 3. März noch wie gewohnt unter der Woche stattfinden, gibt es Modifikationen beim Halbfinale und beim Endspiel. Die beiden Halbfinals sollen am Wochenende rund um den 1. Mai stattfinden. Dafür steigt das Finale in Berlin diesmal nicht an einem Samstag nach der Saison, sondern an Christi Himmelfahrt (13. Mai), dem Donnerstag vor dem vorletzten Spieltag, der für den 15. Mai angesetzt ist.

Wann und wie viele Zuschauer zur neuen Saison wieder in die Stadien dürfen, ist derzeit noch offen. In der Debatte hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) nun auf die zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort verwiesen. Entscheidend für eine (Teil-) Zulassung von Zuschauern seien die lokalen Konzepte der Clubs, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssten, teilte die DFL am Freitag über die Vorgaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) mit. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte jüngst erklärt, er erwarte für den Herbst das Ende der Geisterspiele. Dabei brachte er „teilgefüllte Stadien“ ins Spiel.

Für Aufsehen sorgte auch der Vorstoß des Bundesligisten Union Berlin, zur neuen Saison mit komplett gefülltem Stadion (22.000 Zuschauer) anzutreten. Um das zu erreichen, will der Club alle Stadionbesucher testen lassen. Für den Vorschlag erntet Union jede Menge Kritik, aber auch Unterstützung von Politikern und Virologen.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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