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NWZonline.de Sport Fußball

Viertelfinale: Franzosen schießen sich in Form

04.07.2016

Saint-Denis Mit der ersten titelreifen Gala hat Frankreich das isländische Fußball-Märchen beendet und eine Kampfansage an Halbfinal-Gegner Deutschland geschickt. Die Équipe Tricolore feierte am Sonntagabend im EM-Viertelfinale einen eindrucksvollen 5:2 (4:0)-Erfolg gegen den diesmal überforderten und erschöpften Turnier-Debütanten Island. Olivier Giroud (12. Minute), Paul Pogba (20.), Dimitri Payet (43.) und Antoine Griezmann (45.) sorgten schon vor der Pause für die Entscheidung vor 76 833 Zuschauern im Stade de France von Saint-Denis. Für Griezmann war es bereits der vierte Treffer bei dieser EM, er führt damit die entsprechende Rangliste an.

Kolbeinn Sigthórsson (56.) konnte nach der Halbzeit verkürzen, doch dann legte Giroud (59.) nach und sorgte für den zweithöchsten EM-Sieg Frankreichs seit dem 5:0-Erfolg gegen Belgien bei der mit dem Titel gekrönten Heim-EM 1984. Daran änderte auch das zweite Island-Tor durch Birkir Bjarnason (84.) nichts mehr. Mehr Tore in einem EM-Spiel gab es nur beim 4:5 der Franzosen im Jahr 1960 gegen Jugoslawien.

Nach mitreißenden EM-Auftritten kann der Außenseiter Island voller Stolz nach Hause zurückkehren. Die Franzosen spielen an diesem Donnerstag (21 Uhr/ZDF) in Marseille gegen Deutschland um den Einzug ins Endspiel. Ein Pflichtspielsieg gegen das Weltmeisterteam gelang Frankreich letztmals bei der WM 1958.

Einen EM-Rekord sicherten sich die Isländer immerhin noch. Als erstes Team in der Turniergeschichte spielten sie auch ihr fünftes Spiel mit der gleichen Startformation. Frankreich ist das Gegenmodell. Trainer Didier Deschamps wechselte immer. Diesmal musste er notgedrungen umstellen, brachte Debütant Samuel Umtiti für den gesperrten Adil Rami in der Innenverteidigung und Moussa Sissoko im Mittelfeld für den ebenfalls wegen zwei Mal Gelb suspendierten N’Golo Kanté in der 4-2-3-1-Formation.

Die Umstellung klappte. Frankreichs Spiel funktionierte. Vor allem Griezmann und Giroud sorgten für Druck. Nach einem tollen Pass von Blaise Matuidi lief Giroud drei Isländern davon und traf zur frühen Führung.

Island blieb sich treu. Physisch sehr präsent gingen die Fußball-Wikinger an ihr Werk, im Notfall wurde der Ball auch einfach nur nach vorn geschlagen. Doch ausgerechnet im eigentlich den kantigen Isländern zugeschriebenen Lufthoheitsgebiet setzte sich der zuvor unauffällige Pogba durch. Mit Wucht drückte er den Kopfball im Zweikampf gegen Kaiserslauterns Jón Dadi Bödvarsson ein.

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